Standpunkt : Keine guten Aussichten

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30. Mai 2015, 17:30 Uhr

Was hat Bürgermeister Paul Raffelhüschen, der von der Stadtvertretung beauftragt worden war, eine 750 Gäste fassende Veranstaltungshalle zu erwerben, denn nun eigentlich gekauft? Diese Halle, eine, in der deutlich weniger Menschen untergebracht werden können oder gar nur ein bebautes Grundstück?

Egal, was eine rechtliche Überprüfung des Vertrages am Ende ergibt, draufzahlen wird die Stadt auf jeden Fall. Wenn es gut läuft, nur die Anwaltskosten – andernfalls weitere 100  000 Euro für eine Lüftungsanlage. Oder aber man gibt sich mit der kleinen Lösung zufrieden, die eigentlich niemand will, und verzichtet auf für den Fremdenverkehr attraktive Großveranstaltungen.

Alles keine guten Aussichten. Wäre es da nicht besser, die Stadt akzeptiert das Rücknahmeangebot des Verkäufers und investiert das Geld in einen Neubau, der dann ganz auf die Wyker Bedürfnisse zugeschnitten werden kann?

Selbst wenn dafür noch mehr Geld in die Hand genommen werden müsste, so unprofessionell, wie in Sachen Nationalparkhalle bisher agiert wurde, ist hier ein Ende mit Schrecken allemal besser als ein Schrecken ohne Ende.

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