bridge-seminar : Jubiläum für Münchner Dozenten

Seit zehn Jahren ein Team: Udo Kasimir und Ingke Drewsen.
Seit zehn Jahren ein Team: Udo Kasimir und Ingke Drewsen.

Seit einem Jahrzehnt vermittelt Udo Kasimir auf der Insel Bridgewissen auf ebenso unterhaltsame wie anschauliche Art.

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23. Januar 2015, 20:00 Uhr

Das Föhrer Bridge-Seminar stand in diesem Jahr unter besonderen Vorzeichen: Seit einem Jahrzehnt kommt der Münchner Udo Kasimir als Dozent auf die Insel und erweitert in jeweils einem Anfänger- und einem Seminar für Fortgeschrittene das Bridgewissen der Teilnehmer auf ebenso unterhaltsame wie anschauliche Art.

Ein Jubiläum, das mit dem 49-Jährigen auch drei Spielerinnen begehen konnten. So war Kirsten Hohlt in den vergangenen zehn Jahren stets bei beiden Kursen dabei und Marie Landtau-Arnold sowie Irmgard Hiss bewiesen Ausdauer als treue Gäste des zweiten Durchgangs. Sie wurden geehrt und mit einem Präsent bedacht.

Die meisten Teilnehmer sind Stammgäste. Die Bridge-Fans reisen aus Flensburg, Hamburg, Bremen oder Hannover an. Sie alle lernten Neues oder frischten ihr Wissen auf, etwa mit Negativ- und Supportkontra oder Kontrollgeboten oder komplexen Spieltechniken. Täglich konnte das Erlernte in der Praxis ausprobiert werden, denn allabendliche Turniere gehören zum festen Repertoire.

Ebenfalls zum festen Repertoire gehört, dass die Teilnehmer dem Dozenten und der Organisatorin Ingke Drewsen ein Geschenk überreichen. Verbunden mit einer Laudatio, die in diesem Jahr Dr. Peter Kirschnick, hielt. Der Laudator und Drewsen kennen sich seit rund 40 Jahren aus gemeinsamen politischen Tagen: Kirschnick seinerzeit als Fremdenverkehrs-Referent im Kieler Ministerium und Drewsen als Vorsitzende des Kurausschusses.

„Bridge zu spielen ist eine 100-prozentige Steigerung der Lebensqualität“, wirbt die Organisatorin für ihr Spiel. Die vor zehn Jahren auf den Deutschen Meister (2011) und hauptberuflichen Bridge-Lehrer Kasimir stieß, als sie einen Nachfolger für den bisherigen Dozenten Roland Rohowsky suchte. Betty Kuipers vom Deutschen Bridgeverband empfahl ihr den Münchner. Der sei ein Alleinunterhalter vor dem Herrn, so Ingke Drewsen, von dem man auch nach zehn Jahren noch jede Menge lernen könne.

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