föhrer ferienprojekt : Jede Menge Spaß für Insel-Kinder

Die Grundschulkinder konnten sich auf der Bowlingbahn vergnügen.
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Die Grundschulkinder konnten sich auf der Bowlingbahn vergnügen.

Zwei Wochen Ferienprojekt, Hand in Hand von verschiedenen Organisationen für Kinder veranstaltet – so wurde bereits zum elften Mal für Inselkinder, die in den Sommerferien nicht verreisen können, ein tolles Programm auf die Beine gestellt.

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29. Juli 2014, 21:00 Uhr

Zwei Wochen Ferienprojekt, Hand in Hand von verschiedenen Organisationen für Kinder veranstaltet – so wurde bereits zum elften Mal für Inselkinder, die in den Sommerferien nicht verreisen können, ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Auch in diesem Jahr wurde das Angebot gern angenommen von Kindern, die über das Saisongeschäft öfter zurückstecken müssen. Familie im Mittelpunkt (FIM), Lebenshilfe und Allgemeiner Sozialer Dienst führten in der ersten Woche, die sich an Grundschulkinder richtete, die Regie, in der zweiten Woche hatte das Wyker Jugendzentrum (JuZ) Angebote für Jugendliche auf die Beine gestellt – unterstützt jeweils von tatkräftigen Eltern und weiteren Helfern.

Die Grundschüler hatten ihr Standquartier an der Nieblumer Strandkorbhalle. Betreut von Ilke Jensen, Klaus Lorenzen und weiteren Helfern konnten die Kids nähen, Armbänder gestalten, basteln und werkeln. Auch waren mehrere Teenies, wie jedes Jahr, dabei, die unterstützend mit anpackten. Zum Ferientrubel gehörten weiter Geländespiele, Bowlingbahn-Action, Wattwandern oder Fahrradringreiten. Und „Holzschuh-Kalle“, Karl-Erich Brodersen, führte beliebte, traditionelle Handwerkskünste vor.

Wie Pamela Plett (FIM) berichtete, zählt bei der Planung und Umsetzung der Aktivitäten stets Eigeninitiative von Eltern. „Jeder bringt ein, was persönlich geht, ob Lebensmittel, Materialspenden oder Terminabsprachen am Telefon. Das zählt. Und so entsteht Zusammengehörigkeitsgefühl“, so Plett. Inklusion sei präsent, Kinder mit Handicap seien selbstverständlich mitten drin. Besuche in der „Kerzenscheune“, in der Bonbonkocherei, in der Vogelkoje, bei Rettungsdienst und Polizei waren interessante Ziele. Natürlich durfte das gemeinschaftliche Grillfest mit Eltern als krönender Abschluss nicht fehlen.

Das „JuZ“ übernahm die zweite Ferientrubel-Woche, für schon ältere Kids. An deren Beginn stand eine Amrum-Erkundung, plus Rückweg Richtung Föhr, von Norddorf nach Dunsum durchs Watt. Per Radtour wurde am Folgetag das Alkersumer „Museum Kunst der Westküste“ angesteuert, dort konnte auch ein Workshop belegt werden. Zurück im „JuZ“ dampfte der Chilli-Topf – eine Mutter kredenzte dieses Gericht. Unter der Woche flochten Kids trendige „Paracord“-Bänder, klöppelten Nagelbilder oder wandelten im „Borgsumer Maislabyrinth“, wo Prüfungen absolviert und Stempel gesammelt wurden.

Nach vielen Erlebnissen schlugen Jugendliche und Betreuerinnen in Oevenum ihr Zelt-Camp beim „Juishof“ auf, Schäfchen weideten gleich nebenan. JuZ-Leiterin Petra Christiansen und Kollegin Mechthild Moll lobten den Einsatz vieler Leute drum herum: „Zum dritten Male dürfen wir hier zelten, für alle ein schöner Abschluss.“ Bis zum Lagerfeuer mit Stockbrot und Grillgut konnten die Kinder Kettcar fahren, durch die Natur streifen oder mit Moses, Christiansens Familienhund, den Juis-Hof“ kennenlernen.

Für beide Wochen stellten viele Läden und Geschäfte kostenlos Stärkung bereit: Jede Menge Joghurt, Obstspieße, Brötchen und herzhafte Muffins. Das nächste Ferienprojekt wird ab Pfingsten geplant – alle freuen sich schon auf tolle Ausflüge und wieder neue Kumpels.

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