zur Navigation springen

Föhrer Kreative : Insulaner zeigen ihr Potenzial

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Getöpfert, getextet, gesungen und gemalt: Die "Föhrer Kreativen" präsentierten im Nieblumer Haus des Gastes Kostproben ihres Schaffens. Die Ausstellung fand zum zweiten Mal statt.

shz.de von
erstellt am 04.Sep.2013 | 11:30 Uhr

Nach 2012 fand jetzt im Nieblumer Haus des Gastes zum zweiten Mal eine Ausstellung der „Föhrer Kreativen“ statt. Die von Jörg Stauvermann gegründete Gruppe ist eine offene Plattform, die Künstlern und Kreativen die Möglichkeit zum Austausch und gegenseitiger Inspiration bietet.

„In meiner Heimatstadt Essen traf sich in einem Szenelokal jede Woche eine bunte Mischung aus Designern, Sängern, Schauspielern und Studenten. Als ich nach Föhr kam, war ich erstaunt, dass es trotz der aktiven Kunst- und Kulturszene so etwas hier nicht gab“, so Stauvermann. Das diesjährige Motto der Veranstaltung lautete „Wie wir uns die Insel wünschen, oder wie sich andere die Insel wünschen, oder wie sich die Insel vielleicht selbst wünschen würde“. Und dazu ließen sich die Teilnehmer einiges einfallen.

Jörg Stauvermann stellte eine Satirezeitschrift vor. Für den Koch Jörn Sternhagen ist Umwelt und Nachhaltigkeit ein wichtiges Anliegen. Er trat als „Sunny-Boy Hurgharda“ auf, der für ein nachhaltiges Tourismuskonzept warb. Usche Meuche las „Föhrer Geschichten“, Frank Albrand stellte sein Hörspiel „reise reise Föhr“ vor und Alexandra Albrand zeigte mit „Tango“ eine musikalisch-tänzerische Video-Collage.

Dazwischen hatten die Besucher Zeit, an den Ständen Werkbeispiele der teilnehmenden Künstler zu bewundern. So konnte man bei der Schmuckdesignerin Anke Scheuermann mit einer Blechwalze Silberreste bearbeiten und dabei eine Skulptur mitgestalten. Daneben waren Filzdesigns von Antonia Obelgönner-Wiefelspütz, Tonkreationen von Usche Meusche und Fotografien von Hans Jürgen Buchhorn zu bewundern.

Wie bereits im Vorjahr war der Auftritt des Föhrer A-capella-Chores „Ladies Room“ einer der Höhepunkte des Programms. Zum Abschluss der zweitägigen Veranstaltung rezitierte Antonia Obelgönner-Wiefelspütz Auszüge aus der Ursonate des Dadaisten Kurt Schwitters.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen