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Insel-Bote

24. Oktober 2017 | 02:49 Uhr

Blaujacken : Insel-Wehren halten zusammen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Harmonisches Treffen der Feuerwehrkameradschaft Föhr-Amrum in der Wittdüner Nordseehalle. Föhrer zogen mit Musik durchs Dorf.

Ein tolles Bild boten über 70 Mitglieder der zehn Freiwilligen Feuerwehren der Insel Föhr mit ihrer Musikkapelle, als sie durch Wittdün marschierten. Anlass war das Treffen der Föhr-Amrumer Feuerwehrkameradschaft, das in diesem Jahr in der Nordseehalle gefeiert wurde. Alle zwei Jahre kommen die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehren beider Inseln zusammen, um einen gemütlichen Abend zu verbringen.

Traditionell wurden die Föhrer mit ihrem „Nationalgetränk“ Manhattan begrüßt. Die Kapelle sorgte von Beginn an für Stimmung und gute Laune. Gerd Arfsten begrüsste seine Kameradinnen und Kameraden und freute sich, dass so viele der Einladung gefolgt waren und damit zeigten, welch hohen Stellenwert die Kameradschaft unter den Inselwehren habe. Neben Musik und Tanz kam auch das Singen nicht zu kurz. Textsicher zeigten sich vor allem die Föhrer, die mit ihrer Stimmung alle anderen mit sich zogen.

Ein kleiner Sketch von der Nieblumer Theatergruppe wurde mit tosendem Beifall belohnt. In den späteren Abendstunden legte „DJ Kater“ Musik auf und die Tanzbeine wurden bis in die Nacht geschwungen. Um Mitternacht fuhren die Föhrer mit einem Extraschiff wieder zurück zur Nachbarinsel.

Seit 130 Jahren kommen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren beider Inseln zu diesem Fest zusammen. Gerd Arfsten, Jan Erich Hinrichsen und Klaus Martin Petersen von Föhr sowie Oliver Ziegler von Amrum waren in diesem Jahr die treibenden Kräfte, dieses Treffen auf die Beine zu stellen. „Es war nicht einfach in diesem Jahr, denn die Resonanz auf unsere Initiative war mäßig und wir würden uns freuen, wenn wir beim nächsten Mal ein bisschen mehr Unterstützung bekommen würden“, erklärt Oliver Ziegler. Schließlich seien alle begeistert gewesen und hätten einen tollen Abend erlebt. „Diese Tradition sollten wir erhalten und weiterhin pflegen“, so Ziegler.

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