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Von amrum nach Berlin : Insel-Kunst in der Hauptstadt

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Nach einem Sommer am Strand: Das Flaggenprojekt wurde jetzt im Ostbahnhof gezeigt.

Den Sommer über hingen die Kunstflaggen des Kunstvereins Amrum am Nebeler Strand (wir berichteten). Jetzt brachten Kalle Wruck und Philipp Ricklefs, Gründer des Kunstvereins, sie nach Berlin, um im dortigen Ostbahnhof bei der Kunstausstellung „Transformation“ gezeigt zu werden.

„Die Flaggen haben sich den Sommer über im Wind und durch Sonne verändert, so wie alles sich auf dieser Welt befindliche. Um diese Veränderung geht es im Prinzip“, erläutert Kalle Wruck. Berlin sei der Inbegriff von Veränderung im urbanen Raum, aber auch Amrum unterliege diesen Prozessen, „wenn auch viel subtiler, da sie nicht einhergehen mit den üblichen Prozessen einer Großstadt“, so Wruck.

Suse Bauer, Grayson Cox, Janine Eggert, Stef Heidhues, Christian Otto und Christopher Sage sind die Künstler der diesjährigen Ausstellung des Kunstvereins Amrum, der sich nicht an die sonst üblichen „Ausstellungsregeln“ hält. So gibt es weder eine Vernissage mit Sektempfang noch eine feste Räumlichkeit. Die Mitglieder des Amrumer Kunstvereins möchten Kunst weitgreifender zeigen und vermitteln. So sind die Kunsttüten, die es schon im vergangenen Jahr gab, Kunstwerke zum Mitnehmen. Und die Flaggen hielten einen Sommer lang stand gegen Wind, Sonne und die salzige Nordseeluft. „Es ist spannend, Kunst auch auf diese Weise zu zeigen und eventuell auf diesem Wege auch andere Menschen zu erreichen und für Kunst zu begeistern“, erklären Kalle Wruck und seine Mitstreiter.

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