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FSV Wyk : Insel-Kicker läuten neue Ära ein

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Wachwechsel an der Vereinsspitze: Nach mehr als zwei Jahrzehnten löst Jürgen Volkerts Gerd Köster als Vorsitzender ab.

Als vor 65 Jahren der Fußball-Sportverein Wyk-Föhr (FSV) ins Leben gerufen wurde, wollten die Gründungsväter bewusst keinen Wyker, sondern einen Föhrer Verein entstehen lassen. Seinerzeit gab es zwar mit einer „Ersten“ und einer „Zweiten“ der Herren sowie einem Jungmannenteam lediglich drei Mannschaften, in denen waren aber auch bereits zahlreiche Spieler von Föhr-Land aktiv. So wie etwa die Brüder Detlev und Hannes Jordt, Jan Nickelsen, Leo Rörden, Wigo Drewsen und Herbert Petersen. Die Führung setzte sich allerdings ausschließlich aus Wykern zusammen, was sich in den folgenden Jahrzehnten fortsetzte. Geblieben aber ist bis heute, dass in den nunmehr zehn Mannschaften stets viele Akteure vom Land kicken.

Eine Änderung erfuhr aber in jüngerer Zeit die Zusammensetzung der Vorstandsriege: Mit Gerhard Ketelsen als stellvertretendem Vorsitzendem, Thomas Radloff als Sportwart und Lars Christiansen als Jugendwart wurden Mitglieder, die auf Föhr-Land ihren Wohnsitz haben, in das Leitungsgremium gewählt. Ihren vorläufigen Höhepunkt erfuhr diese Entwicklung nun bei der Jahresversammlung im Helu-Sportlerheim: Der Nieblumer Jürgen Volkerts, der viele Jahre lang in verschiedenen Mannschaften des FSV dem runden Leder nachjagte, löste Gerd Köster im Amt des Vorsitzenden ab.

Naturgemäß bestimmte dessen bewegende Verabschiedung die Tagesordnung. Bei dieser würdigte Gerhard Ketelsen die Verdienste Kösters, der dem Verein 22 Jahre lang als Vorsitzender und davor neun Jahre lang als stellvertretender Vorsitzender beziehungsweise Jugendwart vorbildlich gedient hat. Außerdem hat er viele Jahre lang ehrenamtlich als Trainer verschiedener Mannschaften gewirkt. Als Dank wurde Gerd Köster von seinem bisherigen Stellvertreter neben einem Blumenstrauß auch ein Präsent des Vereins überreicht und als große Überraschung auch noch die „Silberne Ehrennadel“ des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes.

In seinem letzten Rechenschaftsbericht hatte Gerd Köster darauf hingewiesen, dass die Schiedsrichtermisere, die zum Punktabzug für die „Erste“ geführt hatte, gelöst werden konnte. Mit Oluf Knudtsen und Lars Frädrich haben zwei junge Mitglieder inzwischen die notwendigen Prüfungen absolviert. Als überaus erfreulich bezeichnete der scheidende Vorsitzende auch die Errichtung des Kunstrasenplatzes im Schulzentrum sowie den Bau der kleinen Tribüne auf dem Helu-Platz durch Frerk Jensen. Diesem, seinen Vorstandskollegen und allen ehrenamtlich für den Verein Tätigen galt abschließend sein besonderer Dank.

Zügig wurden anschließend die Regularien abgehandelt. Durch den Kassenbericht von Annelie Hauschildt erfuhren die Mitglieder, dass das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Unterschuss von rund 1000 Euro abgeschlossen wurde. Demnach standen Einnahmen in Höhe von rund 42  000 Euro Ausgaben von rund 43  000 Euro gegenüber, wobei auf der Ausgabeseite die Reisekosten mit rund 28  000 Euro erneut den größten Posten darstellten.

Die sportliche Bilanz beleuchteten schließlich Jugendwart Lars Christiansen, die Trainer der „Ersten“ und „Zweiten“, Sascha Jessen und Marvin Niederau (die nicht nur ihre gute Zusammenarbeit betonten, sondern auch die mitunter unbefriedigende Trainingsbeteiligung ihrer Schützlinge beklagten), sowie als Chef der Altliga Gerhard Ketelsen.

Gewählt wurde nicht nur der neue Vorsitzende: Ebenso einstimmig erfolgten die Wiederwahl von Annelie Hauschildt als Kassenwartin sowie die Berufung von Thorben Voss zum neuen Kassenprüfer für den turnusmäßig ausscheidenden Horst Knief.

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