Initiative zum Wiesenvogelschutz

Auf  Grünland angewiesen: Der  Bestand der Uferschnepfe ist  drastisch zurückgegangen.
Auf Grünland angewiesen: Der Bestand der Uferschnepfe ist drastisch zurückgegangen.

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27. April 2012, 10:14 Uhr

Föhr | Auch im Frühjahr 2012 gibt es wieder eine Initiative zum Wiesenvogelschutz auf Föhr. Bodenbrüter wie die Uferschnepfe sind auch auf Föhr seltener geworden und sollen mit einem besonderen Förderprogramm des Landwirtschaftsministeriums in Kooperation mit interessierten Landwirten ihren Nachwuchs geschützt ausbrüten und groß ziehen können.

Eine Gruppe engagierter Föhrer will als "Gebietsbetreuer" in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft dieses Programm auch 2012 wieder zum Erfolg führen. Einen Vorteil haben alle Seiten davon. Die Vogelwelt, weil ihre Gelege geschützt werden. Und die Landwirte, weil dafür eine gute Flächenprämie bezahlt wird.

Jeder "Gebietsbetreuer" ist für einen bestimmten Teil der Insel Föhr "zuständig". An einer Teilnahme interessierte Landwirte können sich bei "ihrem" Gebietsbetreuer melden. Karin Graff, 04681/ 1472 ist zuständig für den östlichen Teil der Insel Föhr, Riewert Rickmers,

04683/1228, für Oldsum, Toftum und Dunsum. Ansprechparter für die weiteren Gebiete auf der Insel sind Peter Hering,

04681/580724, Achim Steinbeck, 0172/7501222, und Volker Meuche, 04681 3607.

Das Wiesenvogelschutzprogramm wird auf Föhr seit drei Jahren durchgeführt. Die fachliche Begleitung wird durch Angela Helmeke vom NABU geleistet, in diesem Jahr zum ersten Mal in Kooperation mit der Föhrer Inselgruppe des BUND. Ansprechpartner dafür ist Volker Meuche.

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