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Engagement für den Umweltschutz : Hohe Auszeichnung für Renate Sieck

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die „Mutter“ des Sperrgutbasars erhielt die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik. Der Orden wurde gestern in Kiel überreicht.

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erstellt am 15.Apr.2014 | 14:30 Uhr

Nicht nur wegen ihres Markenzeichens, des immer farblich zur Kleidung passenden geflochtenen Stirnbandes, ist Renate Sieck auf der Insel Föhr bekannt wie der sprichwörtliche „bunte Hund“. Als Begründerin und langjährige Leiterin des Naturkindergartens hat „Tante Renate“ unzählige kleine Insulaner auf ihren ersten Schritten hinaus ins Leben begleitet. Sie engagiert sich außerdem politisch bei den Grünen, ist seit Jahrzehnten in allen möglichen Projekten für eine saubere Inselumwelt aktiv und ist – zusammen mit Usche Meuche – eine der beiden „Mütter“ des Wyker Sperrgutbasars. Jeden Mittwoch und Freitag ist die Halle neben der öffentlichen Waage nicht nur Tauschbörse für gut Erhaltenes, das sonst auf dem Müll landen würde, sondern für viele Menschen auch ein Treffpunkt, wo sie bei einer Tasse Kaffe mit anderen schnacken und soziale Kontakte pflegen können.

Für ihr vielfältiges Engagement wurde Renate Sieck jetzt von Bundespräsident Joachim Gauck mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. In Vertretung von Ministerpräsident Torsten Albig hat die schleswig-holsteinische Sozialministerin Kristin Alheit die Medaille gestern in Kiel an die Wykerin überreicht.

„Renate Sieck engagiert sich aktiv im Bereich Natur- und Umweltschutz“, betonte Alheit in ihrer Laudatio. Im Einzelnen ging sie auf Renate Siecks Mitgliedschaft in der Inselgruppe Föhr des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) ein, in dessen Vorstand die Wykerin als Beisitzerin tätig ist. Sie habe sich dort in Projekten für den umweltfreundlichen Einkauf stark gemacht. Heute gelte ihr Einsatz den Projekten „Kein Plastikmüll ins Meer“ und „Plastikarme Inselumwelt“. Weiter erwähnte die Ministerin Siecks Einsatz für den Sperrgutbasar, für den sie auch als Kontakt- und Informationsstelle wirke. Außerdem, so Kristin Alheit, habe Renate Sieck sich als Stadträtin in verschiedenen Ausschüssen eingesetzt und als Sprachrohr der Wyker Stadtpolitik gewirkt.

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