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Fähranleger wittdün : Höherer Komfort für die Reisenden

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Geänderte Verkehrsführung soll die Verkehrsströme trennen. Mit der Umgestaltung werden neue Akzente gesetzt, die im Ergebnis einen höheren Komfort für die Verkehrsteilnehmer bedeuten sollen.

shz.de von
erstellt am 25.Okt.2013 | 08:00 Uhr

Das Projekt zur Umgestaltung der Verkehrsoberfläche des Fähranlegers in Wittdün sollte nach der Planung vom Januar 2009 bereits vor gut vier Jahren umgesetzt werden. Der Bau der Inseltankstelle und die Erstellung der Wasserversorgung für die Gemeinde Norddorf, Projekte die ebenfalls in der Verantwortung der Versorgungsbetriebe Amrum lagen, hatten bereits 2007 für die Aufschiebung des Vorhabens gesorgt. Als sogenannter zweiter Bauabschnitt, nach dem Bau eines neuen Gehweges an der Ostseite und einer parallel verlaufenden Schutzmauer, wäre die Verkehrsfläche im Zufahrtsbereich des Anlegers umgestaltet worden. Der Fähranleger Wittdün hat als Hauptzugang Amrums eine elementare Bedeutung für den Tourismus und damit für die ganze Insel. Dem sollte mit einem ansprechenden Antlitz Rechnung getragen werden, betonte bereits der damalige Werkausschuss.

Nun beschlossen die Mitglieder des Verwaltungsrates des Kommunalunternehmens, das Projekt im kommenden Frühjahr anzugehen. Norbert Gades als Vorstandsmitglied erläuterte die derzeitige Planung, die den Bereich zwischen dem Kiosk und dem Reedereigebäude umfassen wird. Mit der Umgestaltung werden neue Akzente gesetzt, die im Ergebnis einen höheren Komfort für die Verkehrsteilnehmer bedeuten sollen. Gades verwies dabei auf die laufende Planung für die Verkehrsflächen zwischen den Anlegebrücken und dem Abfertigungsgebäude. Hier wird Mitte November die Ausarbeitung des Planungsbüros erwartet. Durch die Verlagerung des Schwerpunktanlegers von Brücke eins zu Brücke zwei sind neue Verkehrsführungen dringend erforderlich, so Gades.

Verwaltungsratsmitglied Heinrich Johannsen betonte die Wichtigkeit, die Fläche ganzheitlich zu betrachten, bevor man den jetzt anstehenden Teilbereich umsetze. Der nun anstehende Abschnitt umfasst die komplette Umgestaltung der Parkplatzflächen am Fuß des Anlegers. Die Hauptzufahrt auf den Fähranleger wird dann am Kiosk vorbeiführen. Der gesamte abfließende Verkehr wird über die Westseite erfolgen, sodass das Einfädeln von den Parkflächen in den fließenden Verkehr erleichtert wird. Die rund 130 geplanten Parkflächen werden anch derzeitiger Planung jeweils 2,5 Meter breit sein. Zudem sollen zusätzlich 48 Fahrrad-Parkplätze eingerichtet werden. Am Kiosk wird der Gehweg verbreitert.

Vorstandsmitglied Henry Waidhas berichtete, dass die Brücke drei aufgrund der Änderung in der Fahrplanstruktur der Halligfährlinie schon länger keine Daseinsberechtigung mehr habe und demontiert werden solle. „Das Hafenbecken vor Anleger drei ist zudem nicht dauerhaft schiffbar zu halten und die Brückenanlage mit Seilzugtechnik verwittert zusehends“, so Waidhas in seinen Ausführungen. Eine Demontage stehe schon seit Längerem zur Debatte und soll nun umgesetzt werden. „Wir haben ein Angebot von der Stahlbaufirma, die den Seiteneinstieg gebaut hat, über 18 700 Euro netto für die Demontage und Entsorgung vorliegen.“ Die Mitglieder des Verwaltungsrates waren sich einig, dieses Angebot zu nutzen und den Rückbau möglichst bald umsetzen zu lassen.

Auf der Tagesordnung stand auch die Wahl des Vorsitzenden und dessen Stellvertreters. Der bisherige Vorsitzende Jürgen Jungclaus wurde zur Wiederwahl aus der Runde vorgeschlagen und gewählt. Heinrich Johannsen wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

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