Wyker Dampfschiffs-Reederei : Hochbetrieb bei Niedrigwasser

Die Fähren fuhren bis zum späten Abend.
Die Fähren fuhren bis zum späten Abend.

Ausgerechnet zur Rückreisewelle am Wochenende drehte der Ostwind auf. Der Fährfahrplan wurde gehörig durcheinander gewirbelt.

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03. Januar 2016, 19:38 Uhr

Bis in den späten Abend pendelten die „Schleswig-Holstein“ und ihre „Kolleginnen“ am Wochenende zwischen Inseln und Festland, um abreisende Neujahrsgäste nach Dagebüll zu bringen. „Einen so gewaltigen Andrang haben wir schon lange nicht gehabt“, berichtete Heiko Litschke von der Wyker Dampfschiffs-Reederei gestern, das am Sonnabend die letzte Fähre um 21.30 Uhr in Wyk abgelegt habe. Litschke und seine Kollegen mussten nicht nur den Gästeansturm bewältigen, sondern auch die Probleme, die das extreme Niedrigwasser bereitete, das am Sonnabend bei 1,26 Metern unter Normal lag. Über die Mittagszeit wurde deshalb an beiden Tagen der Fährverkehr komplett eingestellt, was vor allem Zugreisenden, die ihre Anschlüsse nicht erreichten, Improviationstalent und starke Nerven abverlangte.

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