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Föhr-Cup 2017 : Himmelfahrts-Kommando am Strand

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Wetterdienste kündigen Sturmböen gegen Ende der Woche an. Bei Wind werden die Karten in Nieblum neu gemischt.

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2017 | 08:30 Uhr

Das Himmelfahrts-Kommando naht: Wassersportler aus ganz Deutschland zieht es spätestens pünktlich zum Feiertag nach Föhr – zum „Föhr-Cup“, der in diesem Jahr zum 37. Mal am Nieblumer Surfstrand gestartet wird. Einmal mehr wird der Spot an der Südküste damit zum Herzen des Sports auf der Insel – und zum Schauplatz einer der traditionellsten Windsurf-Regatten Deutschlands.

Auch bei der diesjährigen Auflage rechnet Cheforganisator Dirk Hückstädt mit packenden Rennen und spektakulären Manövern. Zumal die einschlägigen Wetterdienste – leicht hysterisch – bereits vor Sturmböen gegen Ende der Woche und Ähnlichem warnen, was das Herz der Neoprenfans schneller schlagen lassen dürfte. Eines ist jedenfalls klar: Wenn es den Prognosen entsprechend windig wird, werden die Karten neu gemischt. „Dann zeigt sich endlich, wer es wirklich drauf hat“, sagt einer, der ungenannt bleiben will, aber sich einiges vorgenommen hat.

Der erste Start der dreitägigen Regatta ist am Himmelfahrtstag – extrem familienfreundlich – für 11.30 Uhr angesetzt. Am Freitag schickt Regatta-Leiter Hückstädt die Sportlerinnen und Sportler um 12.30 Uhr auf die Strecke. An diesem Tag soll – nach dem ausgesprochen gelungen Versuch bei der 36. Auflage im letzten Jahr – wieder ein kombiniertes Windsurf-Kitesurf-Catamaran-Rennen angeschossen werden.

Am Himmelfahrtssonnabend, wenn es um die Gesamtwertung geht, startet der erste Lauf um 13 Uhr. Der Föhr-Cup klingt am Sonnabend mit der Siegerehrung aus. Und die endet in guter Tradition wie immer: Den mittlerweile historischen Cup gibt es für die schnellste während der drei Tage gefahrene Runde, weiteres Edelmetall erhalten in den Wertungsklassen Jugendliche, Erwachsene und Master (ab 40).

Während der Regatta-Tage ist am Strand für alles gesorgt: Tische, Bänke, Bier, Gegrilltes, Musik. Dabei ist es nicht nur die Regatta, die die Sportler auf die Insel zieht. Es sind vielmehr auch die lockere Stimmung und das Flair der friesischen Karibik, die die Reise nach Föhr für viele vom Kontinent zu einem festen Termin im Kalender machen.

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