Lasershow 2018 : Himmel leuchtet in allen Farben

Im Takt der Musik erzeugten Lichteffekte und Feuerwerk eine tolle Kulisse.
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Im Takt der Musik erzeugten Lichteffekte und Feuerwerk eine tolle Kulisse.

Frühlings-Lichterzauber: Dritte Auflage lockt wieder Tausende an den Sandwall. Effekte sorgen für tosenden Beifall.

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31. März 2018, 08:30 Uhr

Auf dem Sandwall rund um die Mittelbrücke herrschte dichtes Gedränge, mehrere Tausend Menschen waren hierher gepilgert und wollten sich die dritte Auflage der Lasershow „Frühlings-Lichterzauber“ nicht entgehen lassen. Dass sie nicht enttäuscht wurden, bewies der tosende Applaus am Ende.

Nachdem im vergangenen Jahr mit Verspätung begonnen wurde, da es um 21 Uhr noch nicht dunkel genug war, begann die Show diesmal pünktlich. Zum Takt der Musik schossen Lichter in den Himmel, erzeugten bunte, sich ständig ändernde Effekte auf Bäume und Hausfassaden, strichen über das Publikum und sorgten so für eine eigenartig-tolle Stimmung. Dazu erhellten immer wieder Feuerwerkskörper den Nachthimmel, ausgelöst von kleinen Feuern, die links und rechts des Steges schwammen, und von der Mittlelbrücke. Sie bestimmten am Ende auch das grandiose Finale.

Eine knappe Viertelstunde dauerte das Spektakel, das die Leute begeisterte. Auch im dritten Jahr ist die Show trotz der Kälte gut angekommen und scheint mittlerweile fest etabliert. „Es war das erste Jahr, in dem Gäste gezielt danach gefragt haben“, sagte Andreas Miler, Veranstaltungsleiter der Wyk Tourismus GmbH (WTG), und auch nach der Show sei er von vielen Menschen angesprochen worden, die den Lichteffekt-Zauber in den höchsten Tönen lobten.

Auch wenn der Titel nicht zu den Temperaturen passte, so spielte das Wetter doch mit. Nachdem Schnee und Schneeregen fast den ganzen Tag ungemütlich gemacht hatten, blieb es am Abend trocken. Wobei des einen Freud des anderen Leid ist. Denn für die Veranstalter wären diesiges Wetter, tiefe Wolken, feuchte Luft und leichter Schnee oder Regen gut, da das Licht dann anders bricht und so zusätzliche Effekte entstehen. Lediglich zu viele Windstärken würden die Projektionsfläche schlicht wegpusten, die von Nebelmaschinen erzeugt wird.

Rund sechs Stunden dauert der Aufbau, bei dem Laser-Leute und Feuerwerker sowie das Team um Steffen Radtke, in dessen Händen die Beschallung liegt, Hand in Hand arbeiten. Vier Stunden dauert die intensive Aufbau-Phase, dann wird nachjustiert, gilt es, alle Codes des komplett computergesteuerten Spektakels noch einmal zu prüfen. Der Abbau ging dann wesentlich schneller: Gegen 23 Uhr war der Spuk vorbei.

Andreas Miler sah sich bestätigt. Auch in ihrer dritten Auflage sei die Veranstaltung wie in den Jahren zuvor sehr gut angekommen. „Die Mischung aus Licht, Feuerwerk und Musik ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen attraktiv“, so der WTG-Veranstaltungsleiter, der auch für 2019 einen „Lichterzauber“ plant.

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