In NIeblum : Herr Buhmann und Frau Hansen düsen los

Hatten die Nase vorn: Peter Knudsen und sein Mecklenburger Kaltblut Franz.
Hatten die Nase vorn: Peter Knudsen und sein Mecklenburger Kaltblut Franz.

Die Föhrer Vereinsmeisterschaft der Gespannfahrer zieht viele Zuschauer an. Eine besondere Ehrung gibt es für Züchter Frank Krebs.

shz.de von
15. Juli 2018, 10:00 Uhr

Elf Kutscher traten mit Pferd und Wagen auf dem Nieblumer Ringreitplatz zur Vereinsmeisterschaft der Gespannfahrer an. Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte die Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins, Kirsten Rickmers, die Richter Jürgen Johannsen und Jan Tödt, die die Teilnehmer in Dressur und Kegelfahren prüften.

In der ersten Disziplin, einer Dressurprüfung der Klasse E, ging es wie in der normalen Reiterei um die korrekte Ausführung von Bahnfiguren und die gute Durchlässigkeit der Kutschpferde. Auch Stellung und Biegung sowie korrektes Anhalten und Zulegen in Trab und Galopp werden benotet. Hier siegte mit einer Wertnote von 7.3 der Alkersumer Frank Christiansen mit Winnie und Jack, gefolgt von Peter Knudsen mit Franz und Bernd Fritsch mit Haflingerstute Dorle.

Die zweite Prüfung des Tages war dann das Kegelfahren, hier müssen die Gespannfahrer in möglichst schneller Zeit einen Parcours mit Kegeln absolvieren. Der jeweilige Abstand zwischen zwei Kegeln beträgt lediglich 30 Zentimeter. Diese rasante Prüfung wurde von den vielen Zuschauern mit großer Begeisterung bejubelt.

Die besten vier Teilnehmer gingen zum Schluss ins Stechen. Hier siegte in einer Bestzeit von 131 Sekunden Adolf Faltings aus Goting. Seine vierbeinigen Partner tragen die Namen Herr Buhmann und Frau Hansen. Faltings war mit 72 Jahren auch der älteste Teilnehmer des Turniers. Platz zwei ging an Jan Hansen mit Winnie und Jack, gefolgt von Frank Krebs mit den Pferden Sunny und Belly. Nach diesen beiden Prüfungen zogen die Richter sich zurück und errechneten den Gesamtsieger des Tages, den neuen Vereinsmeister 2018.

Peter Knudsen mit seinem Mecklenburger Kaltblut Franz hatte trotz eines kleinen Fauxpas im Kegelfahren – er hatte sich im Parcours verfahren – die besten Noten. Und somit konnte der Dunsumer, der sein Pferd erst seit kurzem im Stall hat, aber jeden Tag mit Franz eifrig trainiert, die Ehrentafel des Reit- und Fahrvereins und einen Pokal entgegennehmen.

Frank Krebs wurde an diesem Tag eine besondere Ehrung zuteil: Er erhielt, überreicht von Jan Tödt, für seine überragenden Leistungen in der Zucht der Welsh B Ponys eine 70 Jahre alte Züchternadel aus dem Nachlass des bekannten Züchters Hinrichsen aus Schobüll.

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