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Einweihung in Wyk : Hereinspaziert in unser Haus

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der Veranstaltungsraum des Paritätischen Hauses Schöneberg ist fertig. Auch ein Ort für die Föhrer und ihre Feiern.

„Dies ist unsere allererste Feier im Mufu.“ Nils Peters, Geschäftsführer des Paritätischen Hauses Schöneberg in Wyk, freute sich, dass das lange ersehnte Multifunktionshaus mit dem großen Veranstaltungsraum eingeweiht werden konnte. Zwar waren mit Heidi Braun, der Amtsvorsteherin des Amtes Föhr-Amrum, Amtsdirektorin Renate Gehrmann, Wyks Bürgermeister Paul Raffelhüschen sowie Helmut Forner, Vorstandsmitglied des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin, einige offizielle Gäste erschienen, doch im Mittelpunkt dieses ersten Festes standen die Bewohner des Hauses Töft, die auch in Zukunft das Mufu mit Leben erfüllen werden.

So wurde dann bei der Feier auch auf lange Reden verzichtet. Nils Peters machte lediglich deutlich, wie viele unterschiedliche Akteure notwendig sind, um solch ein Haus zu realisieren. Vom Architekten über den Schallschützer, die Heizungs- und Sanitärbauer bis hin zum Blitzschutz und der Bautrocknung reichte seine Aufzählung für dieses Projekt, für das rund zwei Millionen Euro aufgewandt werden mussten.

„Wir mussten zehn Jahre lang auf diesen Raum warten“, fuhr der Geschäftsführer des Hauses Schöneberg fort, „doch schon bald werden wir hier im Mufu Discos, Teestuben und andere Veranstaltungen durchführen können, das fußläufig vom Haus Töft aus zu erreichen ist“. Das Multifunktionshaus soll aber auch weit offen stehen für die Föhrer, die eingeladen sind, hier ihre Feiern auszurichten oder Vereinsveranstaltungen durchzuführen. „Wir sind hier ein öffentlicher Raum und nehmen am Inselleben teil“, betonte Peters, der bereits jetzt „Tage der offenen Tür“ am 5. November und 3. Dezember ankündigte, bei denen gezeigt werden soll, wie „wir hier leben und arbeiten“.

Helmut Forner machte deutlich, wie froh er über die Fertigstellung des Mufu sei, das über lange Zeit hinweg regelmäßiger Tagesordnungspunkt bei Sitzungen des Vorstandes des Wohlfahrtsverbandes gewesen sei. Der Redner verwies auch auf das städtebauliche Konzept, dass das Haus Schöneberg und das Bauprojekt der Stadt Wyk verbindet. Er drückte seine Hoffnung aus, dass beide Einrichtungen zusammenwachsen und gute Nachbarn werden mögen und wünschte sich, dass ein anderer Name für das Mufu gefunden werden könne. Doch ist die Erfüllung keineswegs sicher, zu fest hat sich dieser Begriff bereits in den Köpfen verankert.

Im Namen der Bewohner des Hauses Schöneberg meldete sich Andreas Kunst zu Wort. Auch er freute sich, dass nun ein solch großer Raum für Gemeinschaftsveranstaltungen zur Verfügung steht.

Den Besuchern der Einweihungsfeier wurde auch die Möglichkeit geboten, das noch nicht komplett fertiggestellte Haus zu besichtigen, das Räume für die Verwaltung sowie Wohnungen für Mitarbeiter und die Freiwilligen im Sozialen Jahr bietet. Schließlich sind im ersten Stock auch die Räume eines Pflegedienstes untergebracht. Auf eine besondere Attraktion wurde im Flur des Mufu verwiesen: Dort hängt die Disco-Kugel, die schon im alten Haus Schöneberg bei Festen gestrahlt hat.

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erstellt am 07.Jul.2017 | 12:30 Uhr

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