Museum Kunst der Westküste : Hein und Feddersen – zwei Maler aus zwei Epochen

<p>Der Maler Jochen Hein.</p>

Der Maler Jochen Hein.

Vortrag am Sonntag: Direktorin Ulrike Wolff-Thomsen untersucht das Verhältnis der beiden nordfriesischen Künstler zueinander.

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04. November 2016, 19:30 Uhr

Ulrike Wolff-Thomsen, die Direktorin des Museums Kunst der Westküste, hat sich vor dem Hintergrund der im vergangenen Jahr organisierten Einzelausstellung über den nordfriesischen Landschaftsmaler Hans Peter Feddersen (1848-1941) und im Wissen, dass Jochen Hein, 1960 in Husum geboren, seit Kindertagen fasziniert ist von der Malweise Feddersens, intensiv mit dem Verhältnis der beiden Künstler zueinander beschäftigt. Die Ergebnisse ihrer Überlegungen und Nachforschungen wird Wolff-Thomsen bei einer Veranstaltung am kommenden Sonntag, 6. November, um 15 Uhr im Alkersumer Museum präsentieren.

Die erste Begegnung mit dem Bild „Blanker Hans“ von Hans Peter Feddersen im Husumer Nissenhaus sei für ihn ein fesselndes Kindheitserlebnis gewesen, berichtet Jochen Hein. „Als ich davor stand, dachte ich nur, Scheiße, wie macht man das denn“, erinnert er sich. „Welche Bedeutung dieses Bild für mich hat, habe ich erst Jahrzehnte später begriffen“.

Nun hängt Feddersens Werk als Leihgabe des Husumer Museums in der aktuellen MKDW-Ausstellung „Jenseits der Zeit“, in der Arbeiten Jochen Heins Werken aus der Sammlung gegenüber gestellt werden, die Hein selbst im Museumsdepot aussuchen durfte.

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