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Wahl-Amrumerin : Heimspiel für Katja Ebstein

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

70 Jahre und kein bisschen leise: Die Schlager- und Chansonsängerin begeisterte das Publikum im Norddorfer Gemeindehaus mit ihren alten Hits.

Die Konzerte von Katja Ebstein auf Föhr und ihrer Wahlheimat Amrum ziehen seit Jahren viele Zuschauer an. So auch, als sie jetzt wieder in Wyk und in Norddorf auftrat. Allein ins Norddorfer Gemeindehaus waren 250 Zuhörer gekommen, um die international bekannte und erfolgreiche Sängerin und Entertainerin mit ihrem Programm „Katja Ebstein in concert“ zu erleben. Ebsteins Auftritte gehören seit Jahren zu den Highlights im Amrumer Veranstaltungskalender. In den letzten Jahren hatten sie mit ihren Programmen wie „Katja Ebstein & Band“, „Berlin, trotz und alledem!“ oder „Na und? Wir leben noch!“ das insulare Publikum begeistert. Und auch dieses Mal wurde es wieder ein Heimspiel für Ebstein, die die Herzen des Amrumer Publikums im Sturm eroberte.

Katja Ebstein pflegt seit frühester Kindheit eine enge und intensive Beziehung zu Amrum. Als Kind kam sie erstmals auf die Insel, in die sie sich gleich verliebte. Seit gut 40 Jahren ist Ebstein stolze Besitzerin eines Hauses in Nebel, in dem sie viele Wochen im Jahr lebt und „ihr Amrum“ genießt. „Meine Heimat Berlin ist meine Haut, aber Amrum ist meine zweite Haut“, sagt Katja Ebstein. Ihre Karriere begann die inzwischen 70-Jährige als Schlagersängerin, bekannt wurde sie vor allem durch ihre erfolgreichen Auftritte beim Grand Prix d’ Eurovison, bei dem sie mit den Liedern „Wunder gibt es immer wieder“ (1970) und „Diese Welt“ (1971) jeweils den dritten Platz belegte. Im Jahre 1980 landete sie dann mit „Theater Theater“ sogar auf Platz zwei.

Bis heute hat die Künstlerin, die sich inzwischen dem Chanson zugewandt hat, mehr als 30 Alben und CD’s veröffentlicht. Die Zuschauer erlebten einen tollen Konzertabend, an dem Katja Ebstein von Stefan Kling am Flügel begleitet wurde. Im letzten Teil des Konzerts präsentierte sie ihre großen Hits wie „Theater, Theater“, „Heirate doch dein Büro“, „Abschied ist ein bisschen wie sterben“ oder „Wunder gibt es immer wieder“ und die Zuschauer im Gemeindehaus tobten vor Begeisterung. Als Ebstein in der Zugabe das emotional sehr berührende Lied „Sag mir wo die Blumen sind“ sang, hatten viele Zuhörer eine Gänsehaut.

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