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Die Brutzeit hat begonnen : Hauptsaison für Vogelschützer

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Das Wiesenvogelprogramm ist erfolgreich. Uferschnepfen können auf vielen Föhrer Flächen ihren Nachwuchs ungestört groß ziehen.

Nun sind sie wieder in der Föhrer Marsch unterwegs, die neun ehrenamtlichen Gebietsbetreuer des Föhr-Amrumer Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die sich dem Wohl der Uferschnepfen verschrieben haben.

Bereits seit einigen Jahren läuft dieses besondere Projekt des Wiesenvogelschutzes, bei dem teilnehmende Landwirte die Nutzung ihrer Flächen den Bedürfnissen dieser bedrohten Vögel und ihres Nachwuchses anpassen und dafür aus dem „Föhrer Feuerwehrtopf“ entschädigt werden. „Einige Bauern unterstützen seit Beginn des Projektes mit viel Engagement den Schutz der Uferschnepfen“, sagt Gebietsbetreuerin Karin Graff erfreut.

Inzwischen sind die Zugvögel aus ihren weit entfernten Winterquartieren ins Brutgebiet zurückgekehrt, und für ihre Betreuer auf der Insel Föhr hat damit die heiße Phase begonnen. Es geht zur Zeit nämlich darum, die Vögel mit Hilfe des Fernglases oder des Spektivs zu lokalisieren. Am Verhalten der Tiere lässt sich ablesen, in welchem Stadium ihres Fortpflanzungszyklus sie sich befinden. Wenn sie sich dann niedergelassen haben, beginnt die Suche nach den Gelegen, die mit kleinen Stangen markiert werden. Dies macht das Beobachten des Nachwuchses und die angepasste Nutzung der Fläche möglich, wobei vor allem ein späterer Zeitpunkt der Mahd eine wichtige Rolle spielt. Die Föhrer Gebietsbetreuer, die bei jedem Wetter zum Schutze der Uferschnepfen auf der Insel unterwegs sind, würden sich über die Unterstützung durch weitere Vogelschützer freuen. Interessierte können sich beim BUND in Wyk unter ✆ 04681/7461720 melden.

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