sturmschaden : Haltestelle noch immer Provisorium

Der Ersatz für den Notbehelf lässt auf sich warten.
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Der Ersatz für den Notbehelf lässt auf sich warten.

Das einstige Wartehäuschen an der Haltestelle „Köhn’s Übergang“ in Wittdün hatte dem Sturm nicht standhalten können und musste durch einen Notbehelf ersetzt werden. Seitdem fristet dort ein Behelfswartehäuschen sein Dasein.

shz.de von
14. November 2013, 20:16 Uhr

Das einstige Wartehäuschen an der Haltestelle „Köhn’s Übergang“ in Wittdün hatte dem Sturm nicht standhalten können und musste durch einen Notbehelf ersetzt werden. Schuld war allerdings nicht der Orkan „Christian“, sondern bereits ein Sturm im vergangenen Jahr. Seitdem fristet dort ein auf die Schnelle zusammengeschraubtes, aus wetterbeständigen Spezialholzplatten bestehendes Behelfswartehäuschen sein Dasein.

Die einstige Blockbohlenhütte, die in ihrer Substanz schon sehr angegriffen war, sollte nach dem Sturmschaden durch einen neuen Typ ersetzt werden und damit als Musterhäuschen für weitere Erneuerungen in Wittdün Vorbild sein.

Im Februar entwendeten Diebe an dem Nothäuschen sogar eine Holzplatte, jedoch gibt es nach der Wahl einer neuen Gemeindevertretung noch keine Entscheidung, welche Bauart gewählt werden soll.

„Bereits in der letzten Wahlperiode konnte keine Auswahl getroffen werden und derzeit stellt sich ein klares Votum immer noch als schwierig dar“, bedauert Bürgermeister Jürgen Jungclaus die eingetretenen Verzögerungen. Schwierig, da die unterschiedlichsten Materialien, Kombinationen und Formen vorgeschlagen worden seien.

Bis die Entscheidung über einen neuen Wartehäuschentyp in der Gemeindevertretung gefallen ist und in der Folge Ersatz beschafft ist, muss die „Hütte“ ihren Dienst verrichten. Und größere Menschen sind weiterhin gezwungen, den Kopf einzuziehen. Bleibt zu hoffen, dass nicht noch ein Heimwerker eine der wetterbeständigen Holzplatten für seine kreativen Tätigkeiten benötigt.

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