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turnusmässige schulung auf föhr : Gut gewappnet für den Watten-Schutz

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Einmal jährlich steht für die Nationalpark-Partner von Föhr und Amrum eine Fortbildung auf dem Programm. umfangreiche Informationen zur Zielsetzung und Naturausstattung des Nationalparks wurden vermittelt.

Einmal im Jahr treffen sich die Partner des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, um sich von den Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung fortbilden zu lassen. Bei der diesjährigen Veranstaltung, an der vier Föhr-Partner sowie die Amrum-Touristik und die zertifizierten Wattführer der Inseln teilnahmen, boten die Referentinnen Dr. Christiane Gätje und Anne Segebade erneut umfangreiche Informationen zur Zielsetzung und Naturausstattung des Nationalparks, seiner Bildungsarbeit und Einrichtungen sowie nützliche Tipps zur Sensibilisierung und Information der Feriengäste. Nach dem theoretischen Teil stand an beiden Tagen zudem eine kleine Exkursion zur Vogelbeobachtung in die Godelniederung mit einem Nationalpark-Ranger auf dem Programm.

Im Rahmen ihrer Mitgliedschaft haben sich auf Föhr neben der Föhr Tourismus GmbH (FTG) auch die Wyker Dampfschiffs-Reederei (WDR) sowie das Haus „Friedrichsen“ und das Hotel „Atlantis“ die Themen Nachhaltigkeit, Regionalität und Umweltschutz auf die Fahnen geschrieben. Dabei diente die Fortbildung den Mitarbeitern der jeweiligen Betriebe auch der Stärkung der Kooperationsbeziehungen im Bereich des Naturtourismus sowie der gemeinsamen Ideensammlung neuer Angebote.

Die beiden erfahrenen Mitarbeiterinnen der Nationalparkverwaltung präsentierten außerdem die Umfrageergebnisse der letzten Gästebefragung durch das Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT). Die Umfrage hatte ergeben, dass die Punkte Naturschutz und intakte Natur für fast alle Nordseegäste in Schleswig-Holstein einen großen Stellenwert haben. So spielt für 17 Prozent der Übernachtungsgäste der Nationalpark eine wichtige oder sehr wichtige Rolle bei der Reiseentscheidung. Auch die zahlreichen Touristen, die nach Föhr und Amrum kommen, fühlen sich demnach nicht zuletzt von der einmaligen Natur des Wattenmeeres angezogen.
„Wir freuen uns über jeden weiteren Partner von den Inseln, der sich als Botschafter der Nationalparkidee versteht und damit dem Nationalpark Wattenmeer ein Gesicht nach außen gibt“, sagt Dr. Christiane Gätje, Mitarbeiterin des Fachbereichs Kommunikation der Nationalparkverwaltung.

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erstellt am 29.Apr.2015 | 09:00 Uhr

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