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Treffpunkt für Föhrer : Gucken, klönen, kaufen . . .

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Gelungene Mischung aus Kitsch, Kunst und Kulinarik: Der Adventsmarkt im Friesenmuseum zog wieder Besucher aus Nah und Fern an.

Jutta Kollbaum-Weber strahlte gestern Nachmittag über das ganze Gesicht. Wieder hatten die Leiterin des Friesenmusems und ihr Team einen wunderschönen Adventsmarkt auf die Beine gestellt und wieder kamen an beiden Tagen tausende Insulaner zum Gucken, Klönen und Kaufen. Für viele Föhrer ist der Museumsmarkt längst ein fester Termin im Kalender, viele kommen sonnabends und dann gleich am Sonntag noch mal, um wie beim Jahrmarkt im Herbst und beim Hafenfest im Sommer viele alte Bekannte zu treffen, mit Festlands-Föhrern zu schnacken und sich mit leckeren Torten im „Café Schöneberg“, mit Punsch, Kartoffelpuffern, Bratwurst oder Grünkohl verwöhnen zu lassen.

Und natürlich, um von vielen weihnachtlichen Geschenkideen zum Kaufen animiert zu werden. Kunsthandwerker von Insel und Festland boten von Kitsch bis Kunst wieder alles an, was das vorweihnachtliche Herz begehrt. Natürlich war der Imker wieder dabei, der neben Honig Bienenwachskerzen in den verschiedensten Formen verkauft, es gab handgestrickte Socken und handgewebte Decken, Goldschmiedearbeiten und Edelsteinschmuck, den Büchermarkt des Lions-Clubs, die Bonbons in Dosen des Museumsvereins, Weihnachtsgebäck und Marmeladen, Liköre und noch vieles mehr, was fleißige Menschen für diesen Markt hergestellt hatten. Neben all den vertrauten Ständen, die längst ihre Stammkunden haben, waren auch in diesem Jahr wieder einige Adventsmarkt-Neulinge dabei, unter anderem mit handgenähten Taschen, Porzellanmalerei oder Gebrauchsgegenständen aus Olivenholz.

Jutta Kollbaum-Weber war denn auch gestern mit Angebot und Nachfrage rundum zufrieden – und erleichtert, dass das Wetter nicht ganz so grauenhaft ausfiel, wie noch einige Tage zuvor angekündigt worden war. Es stürmte zwar kräftig, aber der Regen blieb weitgehend aus, und so standen viele Besucher abends auch noch lange nach der offiziellen Schließung der Stände gemütlich am Punschzelt zusammen.

Besucher übrigens, die lange schon nicht mehr nur von der Insel kommen. Auch vom Festland und den Nachbarinseln gibt es zunehmend Marktbummler – selbst aus Hamburg. „Am Sonnabend rief abends jemand aus der Hansestadt bei uns an und fragte, wann die erste Fähre geht. Seine Frau wolle unbedingt unseren Adventsmarkt besuchen“, berichtet Kollbaum-Weber. „Es spricht sich eben immer mehr herum, wie schön der ist“, freut sie sich.

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erstellt am 06.Dez.2015 | 19:20 Uhr

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