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Föhrer Traditionssport : „Grünröcke“ haben die Nase vorn

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die Osterlandföhrer richteten das Bundesringreiten aus und gewannen den Wettkampf. Vier Vereine mit 68 Reitern nahmen teil.

In diesem Jahr war der Osterlandföhrer-Ringreiterverein Ausrichter des Bundesringreitens, und der Gastgeber, der selbst mit 23 Reitern ins Rennen um den Mannschaftssieg ging, konnte zu diesem Wettkampf insgesamt 68 Teilnehmer auf dem Platz begrüßen.

Das Bundesreiten 2015 war zugleich ein großes Familientreffen, denn durch die Herabsetztung des Eintrittsalters in die Vereine auf 18 Jahre waren oft Mütter und Väter gemeinsam mit Ihrem Nachwuchs am Start. Und so mancher Reiter musste sich an diesem Tag nicht nur gegen seine Kinder, sondern auch gegen dessen Mutter behaupten, denn der Frauenringreitverein stellte mit 29 Reiterinnen die größte Mannschaft.

Der Vorsitzende der Osterlandföhrer Ringreiter, Ingwer Nickelsen, freute sich in seiner Begrüßungsrede über das gute Wetter und die sehr gute Beteiligung an diesem Wettkampf.

Auf dem Turnierplatz wurde den ganzen Nachmittag auf den dritten Preisring geritten und die Schreiber und Ringekinder hatten alle Hände voll zu tun, die vielen Ringe zu zählen, da alle Reiter und Reiterinnen in guter Form waren und viele Ringe den Weg auf die Lanze fanden.

Die Auszählung dauerte dann auch dementsprechend lang, aber zum Schluss verkündete Klaus Boje, der den Nachmittag moderiert hatte, das Endergebnis: Die gastgebenden „Grünröcke“ hatten mit 15.43 Ringen die Nase vorn, ganz knapp gefolgt vom Westerlandföhrer Ringreiterverein mit einer Durchschnittsringezahl von 15.42. Der Mitteldörfer Ringreiterverein erzielte einen Durchschnitt von 15.10 Ringen. Platz vier ging an die Amazonen mit 9.3 Ringen.

Der beste Reiter des Tages war Gerd Ohlsen, Platz zwei ging an Erik Jensen, Platz drei an Heiko Clausen, Platz vier an Reiner Hansen, Platz fünf an Stefan Mengel und Platz sechs an Charly Riewerts. Beste Amazone war Wiebke Freiberg mit einem passablen zehnten Platz.

Gegen 17 Uhr übernahm Hauptmann Dirk Wögens das Kommando über alle vier Ringreitervereine und begleitet durch beide Blaskapellen der Insel machte man sich auf zum großen Rundzug durch Midlum und Oevenum.

 

 

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