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im fokus: insulare erzeugnisse : Großes Interesse an regionalen Produkten

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Das Interesse der Insulaner an regionalen Bio- Produkten ist enorm groß. Bei zwei Info-Veranstaltungen der Inselgruppe Föhr-Amrum des BUND übertraf die Zahl der Besucher bei weitem die Erwartungen der Veranstalter.

shz.de von
erstellt am 03.Apr.2014 | 20:45 Uhr

Das Interesse der Insulaner an regionalen Bio- Produkten ist enorm groß. Bei zwei Info-Veranstaltungen der Inselgruppe Föhr-Amrum des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) übertraf die Zahl der Besucher bei weitem die Erwartungen Annemarie Lübckes.

Ein erster Anfang ist der „Föhrer Lebensmittelkorb“, der vom BUND-Büro aus organisiert wird. Dabei erhalten Interessenten regelmäßig Bio-Kisten mit Produkten der Saison. Für die Verbraucher ist dabei besonders von Vorteil, dass sie wissen, woher ihre Lebensmittel kommen und wie sie produziert wurden. Mit dieser Art der Vermarktung kann zudem Verpackung vermieden werden und es entfallen unnötige Transportwege.

Da diese Bio-Kisten für die Abnehmer „Wundertüten“ darstellen, hatten sie die Möglichkeit, ihre Gemüsewünsche anzumelden. Dies bietet Sönke Rörden die Chance, seine Produktion gezielt auf die Bedürfnisse seiner Abnehmer auszurichten. „Es ist eigentlich traurig“, so Annemarie Lübcke, „das wir auf der Insel nur einen einzigen Bio-Gemüsebauern haben. Das Interesse an diesen Produkten ist auf jeden Fall da“. Lübcke macht aber auch deutlich, dass die Initiative zum regionalen Einkauf keine Konkurrenz zum Einzelhandel auf Föhr sein soll.

Wenn auch das Büro des BUND in der Wyker Strandstraße derzeit der „Umschlagplatz“ für die Bio-Kisten ist, besteht doch noch Diskussions-Bedarf über die langfristige Organisation des gemeinsamen Einkaufs regionaler Produkte. Denn für einen Wochenmarkt ist kein Platz im BUND-Domizil. Der Traum aller Beteiligten ist es, in der Nähe einen bezahlbaren Laden zu finden.

Ein weiteres Organisations-Problem stellt das Zusammenstellen der Produkte im „Föhrer Lebensmittelkorb“ auf dem Oldsumer Betrieb von Sönke Rörden dar. Doch zeichnet sich ab, dass die Gemüse-Abnehmer eine Regelung finden können und sich regelmäßig einige von ihnen am Verpacken beteiligen.


Eigener Stand auf Insel-Märkten geplant


 

Es laufen darüber hinaus Überlegungen, mit einem Föhrer Bio-Stand regionale Produkte auf insularen Märkten anzubieten. Betrieben werden könnte er, so die Idee, von den Föhrer Produzenten. Es gibt nämlich von der Insel nicht nur Bio-Gemüse, sondern auch Honig, Eier von freilaufenden Hühnern, Apfelsaft, Schafskäse und Lammfleisch, Ziegenkäse sowie Marmeladen. Schließlich gibt es auch noch die Uthlande-Wurstwaren, die schon seit einer Reihe von Jahren mit dem speziellen Produkt-Siegel angeboten werden.

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