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Insel-Bote

24. Oktober 2017 | 08:45 Uhr

Wyk : Großer Andrang zur Eröffnung

vom

BUND und Brücke präsentierten ihre neuen Räume bei einem Tag der offenen Tür.

shz.de von
erstellt am 29.Mai.2013 | 08:08 Uhr

WYK | "Es gab Menschen, die haben sich fast die Nase an unseren Fenstern platt gedrückt. Da schien es uns sinnvoll zu sein, bei einem Tag der offenen Tür allen die Möglichkeit zu geben, unsere Wohnanlage an der Strandstraße besuchen zu können." Sybille Wahala, Vorsitzende des Aufsichtsrates der Genossenschaft "föhreinander", war sichtlich zufrieden, dass die Einladung zur Besichtigung auf solch großes Interesse gestoßen war.

Auch der Wettergott schien ein besonderes Interesse an dieser Gemeinschaftsanlage zu haben, die nach sieben Jahren des Planens, Suchens nach einem Standort und Hoffens durch Schleswig-Holsteins Umweltminister Habeck offiziell eröffnet werden konnte (wir berichteten). Hatte nämlich am Morgen noch der Platz vor dem gemeinsamen Haus des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und der Föhrer Selbsthilfeorganisation "Brücke" unter Wasser gestanden, konnte hier am Nachmittag das Zelt, in dem ein opulentes Kuchenbüffet aufgebaut war, fast trockenen Fußes betreten werden und ein vorsichtiges Blinzeln der Sonne lud sogar dazu ein, im Freien den vorläufigen Höhepunkt einer Erfolgsgeschichte zu feiern.

Die Gastgeber hatten keine Mühen gescheut, sich an diesem Eröffnungstag von ihrer besten Seite zu präsentieren. In den Erdgeschoss-Räumen, des BUND demonstrierte die Umweltschutz-Vereinigung ihre Aktivitäten und gab auch einen Ausblick auf die zukünftige Arbeit. "Endlich haben wir wieder Zeit, uns auf neue Aufgaben zu konzentrieren", freute sich dann auch die BUND-Vorsitzende Annemarie Lübcke, hatte doch dieses Projekt des gemeinsamen Wohnens mehrerer Generationen in der Vergangenheit die Kapazitäten der Vereinigung gebunden.

Auch die "Brücke", die im ersten Stockwerk ihr endgültiges Zuhause gefunden hat, konnte sich großen Interesses erfreuen. Dabei hatte der Treppenlift seine Jungfernfahrt. Eine Besucherin schwebte, nachdem sie ordnungsgemäß per Gurt gesichert worden war, nach oben. Hier wartete die "Brücke"-Vorsitzende Eva-Maria Findeisen auf die Gäste, die einen Überblick über die Vielfalt der Föhrer Selbsthilfegruppen gewinnen konnten.

Die neuen Bewohner der Anlage "föhreinander" hatten die Bewirtung der Besucher übernommen und so ihren Gemeinschaftsgeist einmal mehr unter Beweis gestellt. Nach dem Abschluss der Einweihungsfeierlichkeiten muss sich nun zeigen, ob die Idee des gemeinschaftlichen Lebens auf ökologischer Basis auf Dauer alltagstauglich ist.

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