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Feuerwehr : Großeinsatz in Mehrfamilien-Haus

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Im Badezimmer eines Hauses in der Hafenstraße brach ein Schwelbrand aus. Eine Mieterin musste vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden.

von
erstellt am 15.Okt.2014 | 19:29 Uhr

Feuerwehr-Großeinsatz in der Hafenstraße: Mit 20 Leuten und drei Fahrzeugen rückten die Brandschützer zu einem Mehrfamilienhaus aus, in dessen zweitem Obergeschoss im Bad ein Feuer ausgebrochen war, „in Höhe eines Warmwasserbereiters“, wie die Polizei berichtet. Die schwangere Mieterin wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht, in der Wohnung entstand Sachschaden. Ob tatsächlich ein Defekt am Durchlauferhitzer für den Brand verantwortlich war, wird nun ein Sachverständiger der Kriminalpolizei ermitteln.

Als die Feuerwehr am Brandort eintraf, war ein Nachbar bereits mit einem Feuerlöscher gegen den Schwelbrand vorgegangen. „Wir haben dann nachgelöscht und die Wohnung gelüftet“, schildert Wehrführer Kai Sönnichsen den Einsatz seiner Leute, die unter Atemschutz arbeiteten.

Die Wohnung wurde stark verqualmt und durch Löschmittel verschmutzt, „die ist die nächsten Tage unbewohnbar“, so Sönnichsen. Rund eineinhalb Stunden dauerte der Einsatz, der sich auf die Wohnung, in der der Brand ausgebrochen war, beschränken konnte. Die anderen Wohnungen im Haus seien nicht in Gefahr gewesen, betont Kai Sönnichsen. Die Nachbarn hätten sich vorsorglich alle selbst in Sicherheit gebracht und beim Eintreffen der Feuerwehr schon auf der Straße gestanden. „Das lief alles sehr schön ab“, so der Wyker Wehrführer.

Auch wenn sie nicht unmittelbar in Gefahr waren, jagte das Feuer den Anwohnern doch einen gehörigen Schrecken ein. Sie hörten die Rauchmelder, sahen den Qualm, „ich hatte richtig Angst“, berichtet Nachbarin Stella Johannsen. „Draußen standen dann Polizei und Krankenwagen, die Feuerwehr kam und es hieß, wir sollten die Fenster zu machen“, schildert die 44-jährige Wykerin das Geschehen. Sie sei dann mit ihrem Sohn vorsichtshalber auch auf die Straße gegangen. „Die Feuerwehr war gleich da. Man fühlt sich erleichtert und ist echt froh, wenn so schnell Hilfe kommt“, zollt sie den Einsatzkräften ein großes Lob.

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