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Naturkindergarten : Große Pflanzaktion im Inselwald

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Ein Pflanzendie hatte Frühjahrsblüher ausgegraben. Nun spendete eine Föhrer Floristin neue Blumenzwiebeln.

shz.de von
erstellt am 04.Apr.2015 | 15:15 Uhr

Die Freude der Kinder des Föhrer Naturkindergartens war groß, als in „ihrem“ Wald die ersten Frühlingsboten wie Krokus, Osterglocken und Märzenbecher ihre Köpfe aus der Erde steckten. Von Jahr zu Jahr, so berichtet Kindergartenleiterin Kerstin Buhmann, sei der Blütenteppich dieser ausgewilderten Blumen größer geworden – nicht nur zur Freude der Kindergartenkinder.

Um so größer war die Enttäuschung, als die Blumen jetzt Stück für Stück von Unbekannten ausgegraben wurden. Natürlich haben die Kinder ihre Empörung jedem Passanten und Hundebesitzer, der am Gelände des Naturkindergartens vorbeikam, mitgeteilt und wieder einmal rollte die „Küsten-Klatsch- Welle“.

Auf diesem Weg erfuhr auch Birte Jacobsen vom Wyker „Blütenmeer“ von dem Blumenraub. Spontan hatte die Floristin die Idee, ihre im Laden nicht mehr verkäuflichen Blumenzwiebeln dem Kindergarten zur Verfügung zu stellen.

So konnten die Naturkinder in einer großen Pflanzaktion mit viel Eifer die neuen Zwiebeln in die Erde bringen. Nun freuen sie sich bereits jetzt auf den nächsten Frühling und das neue Blütenmeer, das dann hoffentlich in voller Pracht erblüht ohne Pflanzenräuber. So dass sich alle Föhrer daran erfreuen können.

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