In Wyk : Großalarm auf der Baustelle

Die Baustelle war nur schwer erreichbar.
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Die Baustelle war nur schwer erreichbar.

Schwieriger Feuerwehreinsatz am Hotel an der Gmelinstraße: Schweißarbeiten am Dach verursachen einen Schwelbrand.

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26. Januar 2018, 08:00 Uhr

Für die Wyker Feuerwehr war es ein eher schwieriger Einsatz, als sie gestern gegen 15 Uhr zu einem Dachstuhlbrand gerufen wurde. Denn der Dachstuhl, der da in der Gmelinstraße Feuer gefangen hatte, war der des Hotels, das dort derzeit gebaut wird. Und auf der unwegsamen Baustelle war der Brandherd nicht so ohne weiteres erreichbar. Zwar war die Drehleiter vor Ort, aber außerdem mussten die Feuerwehrleute ihr Material über weite Wege durch das Treppenhaus zum Dach schleppen, berichtet Wehrfüher Kai Sönnichen, der mit 35 Mann zur Hotelbaustelle geeilt war. Einige Einsatzkräfte waren außerdem über steile Leitern am Gerüst hochgeklettert.

Dichter Rauch schlug aus dem Dach des Gebäudes. Bei Schweißarbeiten, das berichtet die Wyker Polizei, war in der Holzkonstruktion des Dachstuhls ein Schwelbrand entstanden. Zwar habe der Arbeiter, dem dieses Malheur passiert war, einen Feuerlöscher bereit stehen gehabt und den Brand gleich selbst bekämpfen können. „Wir brauchten kein Wasser mehr, Hut ab vor diesen Handwerkern“, lobt Kai Sönnichsen. Trotzdem, so die Polizei, sei am Hoteldach erheblicher Sachschaden entstanden, etliche Balken seien verkohlt.

„Es war für uns von Vorteil, dass die Rigipsverkleidungen noch nicht dran waren“, sagt Sönnichsen. Um auszuschließen, dass noch irgendwo ein Balken vor sich hinkokelte, hat die Feuerwehr die bereits verbaute Glaswolle heruntergenommen und mit der Wärmebildkamera auf weitere Brandherde untersucht. Nach zwei Stunden war der Einsatz beendet. „Zum Glück war es nur ein Schwelbrand“, meinte der Wyker Wehrführer. „Hätte der ganze Dachstuhl in Flammen gestanden, hätten wir ein echtes Problem gehabt.“


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