zur Navigation springen

Jazz goes Föhr : Grandioses Ende einer Ära

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Wolfgang Philipp und Almut Höncher übergeben die Leitung des Föhrer Festivals an Kurt Weil. Zum Abschluss brachten Nils Landgren und Ingolf Burkhardt den Wyker Kurgartensaal noch einmal zum Kochen.

von
erstellt am 31.Jul.2017 | 13:29 Uhr

Sie gehören seit Jahren fast schon zum Inventar des Föhrer Jazz-Festivals: Ingolf Burkhardt und Nils Landgren. Burkhardt ist seit 2001 immer wieder bei Jazz goes Föhr aufgetreten, für Nils Landgren war es der dritte Abstecher auf die Insel. Ihre Konzerte waren die Schluss- und Höhepunkte der Festivalwoche und mit ihnen ging zugleich auch eine Ära zu Ende, denn die bisherigen ehrenamtlichen Festivalmacher um Wolfgang Philipp und Almut Höncher hören auf. Künftig wird diese Veranstaltung unter dem Dach der Wyker Tourismus GmbH (WTG) angesiedelt (wir berichteten).

Der Trompeter Burkhardt war am Donnerstag wieder mit seiner Band Jazul auf die Insel gekommen, die das Publikum im ausverkauften Kurgartensaal mit einem sehr rhythmischen Programm begeisterte, bei dem die gute Laune der Musiker gleich auf die Zuhörer übersprang.

Rhythmisch, funkig und sehr sehr laut ging es dann am Freitag mit dem Posaunisten Nils Landgren und seiner Funk Unit weiter. Den künftigen Festival-Leiter, WTG-Chef Kurt Weil, hielt es da von Anfang an kaum auf dem Stuhl. Begeistert zappelten er und andere Besucher im bis auf den allerletzten Platz besetzten Kurgartensaal sich durch das Konzert, bis Landgren sie ganz zum Schluss aufforderte, doch endlich aufzustehen und zu tanzen. Da waren schon zwei tolle Stunden vergangen, in denen nicht nur die Funk Unit den Saal zum Toben brachte, sondern auch Ingolf Burkhardt noch zweimal auf die Bühne kam und wie in alten Föhrer Jazz-Festival-Zeiten gemeinsam mit Landgren spielte.

Ja, und dann ging die Ära Philipp-Höncher tatsächlich zu Ende, mit vielen Dankesworten und Geschenken. „Ich ziehe meinen Hut vor Euch“, meinte Kurt Weil und überreichte mit der Vorsitzenden des Musikschul-Fördervereins, Svea Iwersen-Peters, dem bisherigen Jazz-goes-Föhr-Team eine alte Festival-Fahne, die Andrea Gmelin zum Abschied mit den Namen der bisherigen Macher bestickt hatte.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen