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Freisprechungsfeier : Gesellenbriefe für zwei junge Insulaner

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

122 Dachdeckerlehrlinge haben ihre Prüfung bestanden. Darunter waren auch ein Föhrer und ein Amrumer Reetdach-Spezialist.

122 erfolgreiche Dachdeckerlehrlinge in Schleswig-Holstein haben ihre Gesellenprüfung bestanden und wurden von den Pflichten der Lehre feierlich freigesprochen. Vorstandsmitglied Stephan Paulsen der Reetdachdecker-Innung Schleswig-Holstein überreichte bei dieser Freistellungsfeier acht jungen Leuten, die in der Fachrichtung Reetdachtechnik ausgebildet wurden, die Gesellen-Urkunden. darunter waren auch zwei junge Insulaner: Matthias Meewes, der seinen Beruf bei der Amrumer Reetdachdeckerei in Nebel erlernt hat, sowie Niels Schumacher von der Reetdachdeckerei Paul Petersen in Alkersum.

Die Zukunftsaussichten für diese neue Dachdecker-Generation sind besser als in vielen anderen Branchen, heißt es dazu in einer Mitteilung der Innung. Gerade die immer höheren gesetzlichen Anforderungen zur Energieeinsparung im Gebäudesektor würden vorrangig vom Dachdeckerhandwerk als Gewerk für die gesamte Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik umgesetzt. Hinzu komme die hohe Bereitschaft von Immobilienbesitzern, diese Maßnahmen auch im Gebäudebestand als zukunftssichere Investition – auch mit erneuerbaren Energien – umzusetzen, um den Immobilien- und Mietwert langfristig zu erhalten oder gar zu steigern.

Die große Zahl der Auszubildenden ist nach Aussage des Landesinnungsmeisters Torsten Kriedemann einer Ausbildungsbereitschaft der Dachdeckerbetriebe in Schleswig-Holstein zu verdanken, die bundesweit beispielhaft sei. Dies zeige auch die trotz der demografischen Entwicklung weiter konstante Zahl von über 450 Auszubildenden der nächsten Dachdecker-Generationen, die derzeit im Ausbildungszentrum Lübeck-Blankensee die Berufsschule besuchten, beziehungsweise überbetrieblich ausgebildet würden. Statistisch gesehen komme annähernd auf fünf gewerbliche Arbeitnehmer im Dachdeckerhandwerk Schleswig-Holsteins ein Lehrling. Eine erfreuliche Zahl, die das Engagement der Ausbildungsbetriebe dokumentiere.

Mit dem traditionellen „Gott schütze das ehrbare Handwerk“ wünschte Kriedemann den frischgebackenen Junggesellen eine „hochqualifizierte und damit sichere Zukunft ganz oben“.

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