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Sperrgutbasar : Gelände wird oft als Müllplatz missbraucht

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

In der Halle am Wyker Hafendeich werden eigentlich noch brauchbare Gegenstände angenommen. Doch zunehmend wird dort außerhalb der Öffnungszeiten Unrat abgeladen.

shz.de von
erstellt am 11.Dez.2013 | 19:34 Uhr

„Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass manche Menschen den Sperrgutbasar offensichtlich als Müllablade betrachten.“ Renate Sieck, die nun seit über 20 Jahren diese Einrichtung des Bundes Umwelt und Naturschutz (BUND) am Hafendeich managt, ist frustriert darüber, dass fast regelmäßig vor der Halle größere Mengen an Möbeln aber auch Müll abgelegt wird. Stehen die noch brauchbaren Gegenstände länger im Freien, werden sie nass und gehen kaputt. Falls jemand nicht zu den Öffnungszeiten (mittwochs 16 bis 18 Uhr und freitags 14 bis 16 Uhr) kommen könne, habe er die Möglichkeit, telefonisch (04681/2106) mit ihr einen Termin abzusprechen, so Sieck.

Der Sinn des Sperrgutbasars sei, dass dort alle Gegenstände abgegeben werden dürfen, die andere Menschen noch gebrauchen können. Während zur Zeit in der Halle keine Fernsehgeräte mehr angenommen werden können – laut Sieck besteht einfach keine Nachfrage danach – werden Handys gesammelt, die in Kooperation mit der Deutschen Umwelthilfe weiter verwertet werden. Damit bekommt der Basar etwas Geld in die Kasse, mit dem der Unterhalt der Halle finanziert werden kann. Renate Sieck verweist darauf, dass kleinere Elektrogeräte, wie Toaster oder ähnliches in Wyk gesammelt werden, während größerer Elektroschrott in der Alkersumer Umschlaghalle entgegengenommen wird.

Schließlich stehen neben der Halle auch Altkleider-Container. „Wir sortieren diese Textilien selbst“, ist von Renate Sieck zu erfahren. Nicht mehr tragbare Kleidung bekomme das Rote Kreuz zur weiteren Verwertung und die guten Sachen würden nach Siebenbürgen transportiert.

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