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Ausstellung : Gefühle auf die Leinwand gebracht

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die Künstlerin Michelle Dubois stammt aus Paris, lebt aber schon seit über 30 Jahren auf Föhr. Jetzt zeigt sie neue Bilder im Hotel „Atlantis“.

„Der innere Frieden und die Freude entstehen bei mir im Kontakt mit der Natur, in diesem Falle ganz besonders mit dem Meer. Auf Grund dieser Empfindungen male ich“, sagt Michelle Dubois, die Alkersumer Malerin, die zur Zeit im Hotel „Atlantis“ ihre Werke ausstellt.

Die Präsentation ihrer Gemälde stieß schon bei der Vernissage auf große Resonanz. Hauke Nissen, der die Künstlerin musikalisch bei der Eröffnung begleiten sollte, war krank geworden. So sprang Wolfgang Philipp ein, der auf seiner Geige musizierte. Begeisterung löste vor allem eine Komposition des verstorbenen Föhrer Musikers Horst Wesely aus, diese Komposition ist eine Hommage an die Insel.

Michelle Dubois erzählte ihren Gästen anschaulich von ihrem Werdegang als Malerin. Die Künstlerin, die in Paris geboren und aufgewachsen ist, war schon als Kind vom Meer fasziniert, in den Ferien fuhr sie mit ihren Eltern stets an die französische Atlantikküste. Auf die Insel Föhr kam sie mehr oder weniger durch Zufall, besuchte hier eine Freundin und verliebte sich sofort in die Nordsee und die Insel. Seit 1982 lebt sie hier.

Dubois ist gelernte Erzieherin, hat aber ihr Leben lang gemalt, wie sie betonte. Durch den inzwischen verstorbenen Wyker Künstler Hans Nebelung kam sie zur Ölmalerei. Sechs große Bilder im Hotel Atlantis sind mit Öl auf Leinwand gemalt. „Stimmungsvolle Augenblicke“ hat Michelle Dubois ihre Ausstellung genannt. Strandkörbe, die Mittelbrücke im Mondschein, Friesenhäuser, das Meer in unterschiedlichen Schattierungen, sind Ausdruck ihrer Gefühle.

„Ich male das, was ich empfinde, nicht unbedingt das, was ich sehe“, sagt die Künstlerin, die sich als Autodidaktin bezeichnet. Eindeutig hat Michelle Dubois sich in ihrem Metier gesteigert, davon zeugen alle ihre Werke. Die Ausstellung ist noch bis zum 1. Juli täglich von 12 bis 17 Uhr zu besichtigen.

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