BeIm Wattwandern: : Gefahren nicht unterschätzen

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18. August 2015, 12:30 Uhr

Nicht nur die große Wattwanderung von Insel zu Insel ist gefährlich, auch wer sich auf eigene Faust vor den Stränden ins Watt begibt oder „nur“ bis zum Fahrwasser läuft, sollte die Gefahren nicht unterschätzen. Bei aus heiterem Himmel plötzlich auftretendem Seenebel kann man schon die Orientierung verlieren, wenn man nur wenige Meter von der Küste entfernt ist, und dann statt zum rettenden Ufer immer weiter hinauslaufen. Was viele Touristen außerdem nicht wissen: Das Wasser läuft nicht von hinten langsam in Richtung Küste, sondern zuerst in die Priele, die oft sehr tief sind und in denen starke Strömung herrschen kann. So kann für den, der nicht rechtzeitig zurückläuft, der Weg zum Ufer abgeschnitten sein. Wer ohne ortskundigen Führer eine Wattwanderung unternehmen möchte, sollte stets bei ablaufendem Wasser und niemals alleine losgehen. Besser ist es, an einer der Wattführungen teilzunehmen, die auf beiden Inseln von Naturschutzorganisationen und privaten Führern angeboten werden. Dort wird man nicht nur sicher durch den einmaligen Lebensraum geleitet, sondern erfährt auch viel Interessantes über das Wattenmeer und seine tierischen und pflanzlichen Bewohner.

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