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Waldbrandgefahr auf amrum : Gefährlicher Partymüll in den Dünen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die Feuerwehr ist besorgt. Nach Freiluftfesten zurückgelassene Glasscherben bergen ein hohes Brand- und Verletzungsrisiko.

Nächtliche Partys hinterlassen bei schönem Sommerwetter ihre Spuren in den Amrumer Dünen. So haben Mitarbeiter des Wittdüner Bauhofs morgens noch heiße Lagerfeuer und ein Meer von teilweise zerbrochenen Flaschen vorgefunden. „Es macht mich richtig wütend, wenn sich alljährlich solche Szenarien am Strand und in den Dünen wiederholen“, äußert Wittdüns Bürgermeister Jürgen Jungclaus seinen Unmut. Der stellvertretende Amtswehrführer Klaus Peter Ottens ist besorgt wegen der enormen Brandgefahr, die durch die Brennglaswirkung von herumliegenden Glasscherben ausgeht. Beobachtungen, dass Jugendgruppen das Wetter an und in den Dünen genießen und Brennmaterialien mitgebracht haben, beunruhigen ihn ungemein. Auf Amrum böten die nahtlosen Übergänge der Vegetation von Dünen, Wald und Heideflächen den Nährboden für eine große Brandgefahr.

Denn selbst wenn der Waldboden noch Feuchtigkeit gespeichert hat, sind Dünengras und Heide bereits schnell ausgetrocknet und brennen wie Zunder. Die Feuerwehr weist deshalb auf das generelle Rauch- und Grillverbot in den Wäldern hin. Auch im Bereich der Dünen und Heideflächen sollte nicht mit Feuer hantiert werden.

Darüberhinaus ist der Partymüll in der Vegetation nicht nur brandgefährlich. Glasscherben bergen – vor allem, wenn sie schon vom Sand bedeckt sind – ein hohes Verletzungsrisiko für barfuß laufende Besucher des Kniepsandes.

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