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Einheitliche Kurabgabesätze auf Föhr: : Fünf Gemeinden bisher dabei

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Neben Süderende und Wyk haben sich auch Alkersum, Oevenum und Witsum für den gemeinsamen Weg ausgesprochen.

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erstellt am 17.Jun.2016 | 08:30 Uhr

Neben Süderende und Wyk (mit einer Einschränkung, wir berichteten) haben sich auch die Gemeinden Alkersum, Oevenum und Witsum für die Einführung einheitlicher Kurabgabesätze auf Föhr ausgesprochen. In Oldsum war die Entscheidung am Mittwoch vertagt worden, die nun in der nächsten Sitzung im Juli fallen soll.

Heinrich Feddersen vom Amt Föhr-Amrum hatte noch einmal die beabsichtigte Änderung und ihre Auswirkungen präsentiert, Zahlen und Möglichkeiten ausführlich vorgetragen. Viele Zahlen, mit der die Mehrzahl der Gemeindevertreter in dieser Konstellation erstmals konfrontiert wurde und die man sacken lassen wollte. „Für unsere Gäste wäre das immerhin eine Erhöhung um 70 Prozent“, gab Bürgermeister Hark Riewerts zu bedenken. Dies sei schwer zu vermitteln vor dem Hintergrund, dass die Gemeinde aktuell bereits eine leichte Überfinanzierung erwirtschafte.

Und genau diese Mehreinnahmen waren der eigentliche Grund für die Vertagung: Oldsum gehört zu jenen sieben Insel-Gemeinden, denen die neuen Abgabesätze eine noch viel höhrere, unzulässige Überfinanzierung bescheren würde. Gelder, die nach den bisherigen Vorstellungen als Ausgleichszahlungen für die übrigen Föhrer Gemeinden verwendet werden könnten.

Eine Lösung, die nicht bei allen Gemeindevertretern auf ungeteilte Begeisterung stieß und bei der es noch zu viele Unbekannte gebe, so Riewerts. Die gelte es noch mit dem Amt und insbesondere den Bürgermeister-Kollegen abzustimmen.

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