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ungewohntes bild : Freier Blick auf die Satteldüne

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die Aufräumarbeiten dauern noch immer an, sind umfangreich und zeitintensiv. Die Stürme „Christian“ und „Xaver“ richteten großen Schaden auf der Waldfläche des Geländes an.

shz.de von
erstellt am 03.Jan.2014 | 08:00 Uhr

Die Aufräumarbeiten nach den Stürmen „Christian“ und „Xaver“ dauern noch immer an, sind umfangreich und zeitintensiv. Das Gelände rund um die Kinderfachklinik Satteldüne der Deutschen Rentenversicherung hat großen Schaden davongetragen. Hunderte von Bäumen konnten den Windstärken nicht standhalten. Einen erschreckenden Anblick bot das Klinikgelände, das an der Dünenkante über die letzten Jahrzehnte von Bäumen umringt wurde.

Hatten die Freiwilligen Feuerwehren, Gemeindearbeiter und Amrumer Garten- und Landschaftspfleger an den Sturmtagen alles geleistet, um die Straßen frei zu bekommen, galt es jetzt, das Baummikkado innerhalb des Waldes aufzuräumen. Überall ertönten Kettensägen und es wurde unermüdlich gearbeitet.

Der umfangreichen Waldfläche des Geländes um die Kinderfachklinik rückte ein Niebüller Unternehmen mit sechs Arbeitern und schwerem Gerät zu Leibe: Forstfräse, Bagger, Teleskoplader und vier Kettensägen waren im Dauereinsatz. Mit der Forstfräse wurden Geäst und Baumreste zerkleinert und direkt wieder in den Boden eingearbeitet.

200 Bäumen ging es auf einer rund zwei Hektar großen Fläche „an den Kragen“. Zu den bereits gefallenen Bäumen kamen jene, die aus Sicherheitsgründen gefällt werden mussten. Der Bagger sicherte das Gelände während der Sägearbeiten ab, denn „die schief und krumm gewachsenen Bäume sind fast unberechenbar“, erklärte Simon Jensen, Sohn des Firmenchefs des beauftragten Landwirtschaftlichen Lohnunternemens Jensen.

Kaum wiederzuerkennen ist das Gelände der Satteldüne. Wo sonst hunderte von Bäumen standen und ein Schild auf den Waldspielplatz hinwies, kann jetzt die freie Sicht auf die Gebäude der Kinderfachklinik genossen werden. Noch sind die Waldarbeiten nicht ganz abgeschlossen, für eine runde Woche werden die Arbeiter dieser Tage noch einmal Hand anlegen. Und die Kinderfachklinik stellt sich vorerst mit einem neuen Erscheinungsbild dar, der Grundstein für Neuanpflanzungen ist jedoch gelegt.

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