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Wyk : Förderperiode wird um ein Jahr verlängert

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Künftiges Regionalmanagement derzeit auf dem Prüfstand.

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erstellt am 03.Mai.2013 | 08:55 Uhr

Wyk | Das im Rahmen der Aktivregion im Jahr 2008 gegründete Regionalmanagement koordiniert die regionale Zusammenarbeit der nordfriesischen Inseln und Halligen sowie der Insel Helgoland und war Thema der jüngsten Sitzung des Amtsausschusses. Dass die erste Förderperiode aus dem Programm ELER (europäischer Landwirtschaftsfond zur Förderung ländlicher Räume) zum Jahresende 2013 endet, berichtete Amtsdirektorin Renate Gehrmann. Zwar sei eine zweite für die Jahre 2014 bis 2020 vorgesehen, die aber beginne nicht vor dem dritten Quartal 2014.

Zugrunde liegen dem Programm Vorgaben der Europäischen Union, die derzeit die Voraussetzungen für die neue Periode prüft. Mit der Folge, dass noch keine Fördermittel zur Verfügung stehen. Im Rahmen der Insel- und Halligkonferenz im März dieses Jahres hatten sich die Mitglieder deshalb dafür ausgesprochen, dass das Regionalmanagement für das Jahr 2014 weiter beschäftigt werden soll. Dies abzusichern, werden Mittel aus dem jetzigen Budget genommen, wird unter den derzeit geltenden Regularien und der jetzigen Strategie noch ein Jahr angehängt.

Die voraussichtlichen Gesamtkosten für das Jahr 2014 werden mit 82 350 Euro kalkuliert, für die es eine 55-prozentige Förderung gibt. Nach Abzug der Fördermittel verbleibt ein Eigenanteil in Höhe von knapp 37 060 Euro, der durch eine Umlage nach dem Einwohnerschlüssel der beteiligten Kommunen zu leisten ist.

Die Weiterführung sei ein Garant dafür, dass Projektentwicklungen sowie Arbeiten in der Übergangphase und Vorbereitungen für ein regionales Entwicklungskonzept 2014 bis 2020 nicht ins Stocken geraten, machte Renate Gehrmann deutlich. Wichtige Hausaufgaben, die es zu machen gilt, denn "noch ist nicht sicher, welche Aktivregionen es künftig geben wird". Erneut wird es einen Wettbewerb geben und Auswahlkriterium wird auch die Entwicklungsstrategie sein, die aus der Region zu erarbeiten ist und in der Vorgaben des Landes zu erfüllen sind.

Zuvor hatten die Anwesenden von Gehrmann erfahren, dass der Haushalt des Amtes für 2013 (wir berichteten) seitens des Kreises ohne Einwände genehmigt worden sei und Amtsvorsteherin Heidi Braun hatte Jürgen Huß als neues Mitglied des Ausschusses begrüßt. Mit 18 Ja-Stimmen und einer Enthaltung wurden zudem Nancy Petersen (Wrixum), Marianne Asbahr (Witsum), Barbara Hitpaß-Koßmann (Norddorf), Gerd Jakobsen (Wyk), Bernd Rohl mann (Wittdün) und Ernst Asbahr (Witsum) für die Aufnahme in die Vorschlagsliste des Jugendhilfeausschusses für die Auswahl der Jugendschöffen der Amtsperiode 2014 bis 2018 benannt.

Einstimmig wurde dagegen die Wahl des Amtswehrführers durch die Delegiertenversammlung aller Gemeindefeuerwehren bestätigt. Joachim Christiansen (Wrixum) wurde für eine weitere Amtszeit gewählt, dem Klaus-Peter Ottens (Süddorf-Steenodde), Hauke Brett (Nieblum-Goting) und Petra Müller (Wittdün) als Stellvertreter zur Seite stehen werden.

Ebenso einstimmig wurde in der Folge eine Satzung über die Benutzung der Angebote im Rahmen der Offenen Ganztagsschule (OGS) an der Rüm-Hart-Schule beschlossen, als Grundlage, ausstehende Zahlungen einfordern zu können. Nötig geworden, da Erziehungsberechtigte in der Vergangenheit wiederholt die Kosten für die von der OGS angebotene Mittagsverpflegung schuldig geblieben waren. 2,46 Euro wird künftig eine Mittagsmahlzeit kosten, monatlich im Voraus und spätestens zum 15. eines jeden Monats zu entrichten.

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