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Landeswettbewerb : Föhrer Schüler belegen sechsten Platz

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

„Krieg ist nicht an einem Tag vorbei“ war ein landesweiter Wettbewerb des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge überschrieben, mit dem Jugendliche für das Thema sensibilisiert werden sollten.

shz.de von
erstellt am 13.Jun.2015 | 17:30 Uhr

„Krieg ist nicht an einem Tag vorbei“ war ein landesweiter Wettbewerb des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsident Klaus Schlie überschrieben, an dem auch sechs Schüler der Eilun-Feer-Skuul teilnahmen.

Das Jahr 2014 erinnert mit besonderen Jahrestagen an die beiden großen Kriege des vergangenen Jahrhunderts. Im Sommer 1914 begann der Erste und im Herbst 1939 der Zweite Weltkrieg. Vor diesem Hintergrund hatte der Volksbund diesen Wettbewerb für Schulklassen und Jugendgruppen initiiert, der dazu beitragen soll, dass Jugendliche erkennen, dass Kriege nicht nur ein lange zurückliegendes geschichtliches Ereignis ohne Bezug zur Gegenwart sind, sondern dass viele Familien Tote zu beklagen hatten und auch heute noch viele Schicksale ungeklärt sind.

Fast ein Jahr lang hatten sich Mareike Petersen, Svenja Popp, Emely Roos, Jonas Dillmann, Christian von Stülpnagel und Henrik Thomsen mit dem geplanten Dammbau in den Jahren 1938/39, der Föhr und Amrum mit dem Festland verbinden sollte, und dem Beschuss der Fähren „Kapitäne Christiansen“ und „Föhr-Amrum“ im Sommer 1944, bei dem es 18 Tote und zahlreiche Verletzte gegeben hatte, beschäftigt und mit ihrer Arbeit den sechsten Platz belegt. Begleitet wurde das Projekt vom dem Deutsch- und Geschichtslehrer Henning Gripp. Die Schüler nahmen ein Preisgeld in Höhe von 100 Euro im Schleswig-Holstein-Saal des Kieler Landtages in Empfang.

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