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Bisamjagd : Föhrer Gemeinden bezuschussen Schwanzprämien

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Jede Kommune macht 1000 Euro locker. Nur Witsum will nicht mitziehen.

Die Föhrer Gemeinden sind generell bereit, sich an der Fangprämie der Bisamratten zu beteiligen. Bei der gestrigen Sitzung des Amtsausschusses des Amtes Föhr-Amrum war zunächst vorgeschlagen worden, dass jede Kommune mit jeweils 1000 Euro dem Deich- und Sielverband Föhr, der bisher für die Schwanzprämie aufkam, unter die Arme greift. Da sprang dann aber Witsums Bürgermeister Cornelius Daniels aus der Reihe und verwies darauf, dass dieser Betrag in der Einwohnerversammlung seiner Gemeinde für zu hoch eingeschätzt worden sei. Witsum habe mit 150 Hektar deutlich weniger „Bisam-Fläche“ als die übrigen Föhrer Gemeinden, so sein Argument, wobei er deutlich machte, dass Witsum sich nicht komplett einer Zahlung verweigere. Die anderen Mitglieder des Amtsausschusses appellierten mit dem Argument an Witsums Solidarität, dass die Föhrer Kommunen sich ohne zu murren finanziell an den Maßnahmen zum Schutz der Godelniederung beteiligt hätten. Frauke Volland verwies darauf, dass auch die Midlumer Gemeindevertretung die Höhe des Betrages kritisch sehe. Doch angesichts der massiven Ausdehnung des Bisam-Bestandes trat die Midlumerin für die Unterstützung des Deich- und Sielverbandes ein. Dessen Vorstand, darauf wurde in der Sitzung verwiesen, hat sich noch nicht abschließend dazu geäußert, wie künftig verfahren werden soll. Bisher bezahlt der Verband 2,50 Euro pro Schwanz einer Bisamratte.

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erstellt am 08.Dez.2016 | 17:45 Uhr

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