Kein Geheimbund mehr: : Föhrer Freimaurer wollen sich öffnen

Die Wyker Logenbrüder Friedrich Amfaldern (li.) und Peter Brauer.  Foto: ipu
Die Wyker Logenbrüder Friedrich Amfaldern (li.) und Peter Brauer. Foto: ipu

Die Freimaurer-Johannisloge "Zum Anker an der Nordsee" feierte ihr 82. Stiftungsfest im Wyker Gemeindehaus. Der Logenmeister aus Husum hielt den Festvortrag.

Avatar_shz von
23. November 2009, 11:39 Uhr

Wyk | Anlässlich ihres 82. Stiftungsfestes konnte die Föhrer Freimaurer-Johannisloge "Zum Anker an der Nordsee" insulare und auswärtige Logenbrüder im Wyker Gemeindehaus begrüßen. Die Wyker gehören zu einem der insgesamt 16 in Schleswig-Holstein bestehenden Johannis-Bünde und sind eingebunden in die "Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland".

"Heutzutage streben wir eine gewisse Öffnung nach Außen an, weg von dem für die Öffentlichkeit oftmals allzu Undurchschaubaren oder gar irgendwelcher Verschwörungstheorien ", so der Wyker Logenmeister Peter Brauer. Nichtsdestotrotz - das 82. Stiftungsfest hielt für die 14 Föhrer Logenbrüder und ihre geladenen Festgäste das ausschließlich den Mitgliedern vorbehaltene traditionelle Zusammenkunftsritual parat. Logenmeister Brauer erinnerte anschließend in seiner Begrüßung besonders an die enge Verbindung zur Amrumer Kollegin "Ambrosia" und den skandinavischen Großlogen. Hauke Thiessen, Logenmeister aus Husum, ebenso aus der Storm-Stadt angereist wie der schleswig-holsteinische Provinzialmeister Werner Carstensen, hielt den Festvortrag "Stiftungsfeste im Wandel der Zeiten".

Der Wyker Altlogenmeister Friedrich Amfaldern übernahm nach der offiziellen Festabfolge den kulinarischen Part. Während der nach ebenso altem Ritual abgehaltenen "Tafelloge" wurde allerdings nicht nur geschmaust, sondern traditionell Trinksprüche unter anderem auf Gäste, Orden und Vaterland ausgebracht.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen