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In utersum : Feuerwehr hatte trotz weniger Einsätze viel zu tun

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Utersums Brandschützer waren beim Orkan „Xaver“ bis zum frühen Morgen beschäftigt. Jetzt belohnten sie sich mit einer rauschenden Ballnacht.

Gute Laune, Live-Musik und zahlreiche Ehrungen prägten das 117. Stiftungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Utersum-Dunsum-Hedehusum. Mittags stand der traditionelle Umzug durch das Dorf auf dem Programm, der von Hedehusum und unterbrochen von einem Umtrunk bei den Mitgliedern Carl Schultz und Harald Ganzel sowie einem Zwischenstopp im Reha-Zentrum nach Utersum führte. Wo am Abend im „Gasthaus Knudsen“ der Startschuss für den lang ersehnten Feuerwehrball fiel. Gesangsstücke des Feuerwehr-Quintetts, ein Sketch mit Wehrführer Bernd Martensen und dessen Stellvertreter Jan-Hauke Hinrichsen sowie Live-Musik des „Westcoast-Trios“ sorgten für die nötige Feststimmung.

Gut 80 Gäste hatten sich eingefunden, vor denen Martensen, der im Rahmen der Jahresversammlung der Wehr kürzlich für eine weitere Amtsperiode gewählt worden war, das abgelaufene Jahr noch einmal Revue passieren ließ. „Wir hatten 2013 lediglich zwölf Einsätze, aus meiner Sicht ein ruhiges Jahr“, blickte er zurück, wobei auch Utersum und Dunsum von den Stürmen „Christian“ und „Xaver“ nicht verschont geblieben worden seien. Im ersten Fall blieb es allerdings dabei, die Gemeinde- und Rettungswege frei zu halten. Bei „Xaver“ dagegen konnte der Einsatz erst um 4 Uhr morgens beendet werden. Bereits mittags war mit dem Füllen der Sandsäcke begonnen worden, da die Stöpe bei Hedehusum geschlossen werden musste, und auch die Deichgänger waren alarmiert.

Darüber hinaus berichtete Martensen von vier Unterstützungen des Rettungsdienstes, drei Brandeinsätzen bei den Nachbarwehren, einer Personensuche und zwei Fehlalarmen. Zudem hatten die 48 Aktiven 18 Übungsdienste und einige Lehrgänge zu absolvieren, dazu kam die Großübung „Ölabwehr im Bereich Utersumer Strand“ mit dem Landesbetrieb Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz sowie dem Technischen Hilfswerk.

Utersums Bürgermeister Joachim Lorenzen überreichte schließlich Bernd Martensen und Jan-Hauke Hinrichsen, dem neu gewählten stellvertretenden Wehrführer, die Ernennungsurkunden. Der Auftakt für zahlreiche Auszeichnungen, in deren Verlauf Nickels Nielsen, Julius Oelke und Jan Sörensen für ihre 50-jährige Zugehörigkeit zur Wehr geehrt wurden. Vier Jahrzehnte sind Hark-Ocke Hinrichsen, Volker Hobje, Bernd Martensen und Siegbert Wennholz dabei, 30 Jahre Stefan Lindemann, Bho Nissen 20 und Lars Nickelsen stolze zehn Jahre. Peter Rosteck konnte das Brandschutzehrenzeichen in Gold entgegennehmen.

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erstellt am 25.Jan.2014 | 08:00 Uhr

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