Konzert Wittdün : Felicia Friedrich präsentiert einen neuen musikalischen Weg

Die Sängerin greift beim Wittdüner Konzert auf ursprüngliche Bibeltexte zurück. Die musikalischen Stilformen sind allerdings jünger: Am 4. September sind in der Kapelle Jazz-, Pop- und Chansonklänge zu hören.

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24. August 2009, 10:54 Uhr

Wittdün | Es gibt viel moderne Musik in den christlichen Kirchen zu hören - meist verknüpft mit Texten in zeitgemäßer Sprache. Ein Programm allerdings, das zurückgreift auf ursprüngliche Bibeltexte, auf die knorrige und wuchtige Sprache Luthers in den Psalmen, und das in einem neuen und frischen musikalischen Gewand im Grenzbereich von Jazz, Pop und Chanson - das scheint ein neuer musikalischer Akzent zu sein. Geboten wird er von Felicia Friedrich am Freitag, 4. September, ab 20.30 Uhr in der Wittdüner Kapelle

Die Sängerin Felicia Friedrich, die seit einigen Jahren in Mülheim an der Ruhr lebt, hat sich auf den Weg gemacht und Psalmen vertont. Nach einer klassischen Gesangsausbildung, einigen Semestern Jazzgesangs-Studium und 15 Jahren Konzerttätigkeit auf den unterschiedlichsten musikalischen Betätigungsfeldern (Oratorien, Liederabende, Gospel und Jazz) ist dies ihr erstes Programm mit eigenen Kompositionen. Dabei ist ihr das Thema Psalmen eher zufällig begegnet - viele klassische Vertonungen, die sie über die Jahre gesungen hatte, haben sie inspiriert.

Begleitet wird Felicia Friedrich beim Wittdüner Konzert von Jörg Siebenhaar (Klavier/ Akkordeon), Konstantin Wienstroer (Bass) und Dirk Leibenguth (leises Schlagzeug). Die vier Musiker haben sich während ihres gemeinsamen Jazz-Studiums an der Folkwanghochschule Essen kennengelernt.

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