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Amrumer Vogelkoje : Erst zu wenig Wasser – jetzt zu viel

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Noch vor einiger Zeit drohte der Teich auszutrocknen. Jetzt stand auf dem Gelände sogar Hochwasser.

In den vergangenen Jahren bestand das Problem, dass in der Vogelkoje Meeram zu wenig Wasser war. Die Gemeinde hatte daher Maßnahmen beschlossen, durch die das vorhandene Oberflächenwasser sich in der Vogelkoje sammeln sollte, anstatt vorher zu versickern. Nachdem nun aber im Frühjahr die gesamte Fläche, inklusive des Damwildgeheges, Hochwasser führte, wurden die seinerzeit beschlossenen Maßnahmen ausgesetzt. „Damit reagieren wir auf die geänderten Wetterverhältnisse“, erklärt dazu Bürgermeister Bernd Dell Missier.

Geplant waren zum Beispiel die Überarbeitung der Zulaufkanäle und das Entfernen des überwiegend aus Birken bestehenden Bewuchses an den Gräben. Die Birken verbrauchen viel Wasser und die Verdunstung ist in der Fläche auch größer, als wenn das Wasser kontrolliert zur Vogelkoje fließt.

Für Inselgäste ist die Vogelkoje ein beliebtes Ausflugsziel. Und das will die Gemeinde noch attraktiver machen. „Entlang des Damwildgeheges und im Übergang vom Dünenwanderweg zur Zuwegung der Vogelkoje wollen wir im Spätsommer Bohlenwege bauen lassen“, verrät der Bürgermeister. Im Schnitt besuchen in den Sommermonaten bis zu 300 Menschen die Anlage täglich. Die Spaziergänger hatten sich aufgrund der morastigen Verhältnisse ihren Weg durch die angrenzende Heide gebahnt.

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