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Wyker TB: Gäste-Turnier 2015 : Erneut eine runde Sache

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Hochbetrieb am Rugstieg: 49 Teams spielen in drei Tagen 65 Partien. Die Zuschauer erleben tolle Duelle auf teils beachtlichem Niveau.

shz.de von
erstellt am 04.Aug.2015 | 20:20 Uhr

Nicht nur der Stadtlauf, auch das traditionelle Tennis-Gästeturnier des Wyker TB war am vergangenen Wochenende ein Höhepunkt und eine gelungene „runde Sache“ im Veranstaltungsprogramm des Vereins.

An drei Tagen spielten 49 Teams mit 64 Teilnehmern im Alter zwischen elf bis über 60 Jahren in insgesamt 65 ausgetragenen Partien um den Sieg im Damen- und Herren-Doppel sowie im Mixed (jeweils in den Altersklassen „unter 40 Jahre“ und „über 40 Jahre“). Dabei waren 26 Gäste- und zehn WTB-Teams sowie 13 Mannschaften, gebildet aus einem Föhrer und einem Gast, am Start.

Diese Spieler lieferten sich, wie auch in den Vorjahren, tolle Duelle auf teilweise ganz beachtlichem Niveau, wobei es bei allem Ehrgeiz und kämpferischen Einsatz der Akteure stets betont freundschaftlich zuging. Das galt auch für das Treffen außerhalb der drei Spielfelder rund um das vereinseigene Klubhaus der Anlage am Wyker Rugstieg. Wurde hier doch auch ein Wiedersehen mit manchen guten Bekannten, die Jahr für Jahr das Turnier besuchen und teilweise extra ihren Urlaub nach diesem planen, gefeiert.

Geleitet wurde die Veranstaltung erneut vom Trainer der WTB-Tennissparte, Janko Vucetic, unterstützt von Spartenleiterin Marlies Rörden und Sportwartin Marien Wieghorst, die vor allem für das leibliche Wohl der Aktiven sorgten. Diese drei, die viel Lob für ihre Arbeit von den Aktiven ernteten, nahmen am Abschlussabend auch die Siegerehrung und Preisverteilung vor, wobei die jeweils drei Erstplatzierten und die Nebenrundensieger kleine Pokale in Empfang nehmen konnten.

Janko Vucetic bedankte sich mit launigen Worten bei den Teilnehmern für deren Einsatz und bei „Petrus“, der mit idealem Sommerwetter großen Anteil daran hatte, dass das Turnier reibungslos über die Bühne gebracht werden konnte. Vucetic zeigte sich stolz über die Tatsache, dass seine Schützlinge gut mit den starken Gästespielern hätten mithalten können und bedauerte, dass einige von diesen ihre Preise nicht in Empfang nehmen konnten, da sie ihre Heimreise bereits angetreten hätten.

Im Damen-Doppel, wo fünf Duos am Start waren, gewannen Angelika Zimmer aus Frankfurt und Marlies Rörden (WTB) das Endspiel gegen das heimische Geschwisterpaar Phyllis und Gilda Petersen mit 6:2 und 7:6. Dritte wurden Anne und Lina Berg aus Bremen.

Im Seniorinnen-Doppel, wo vier Duos jedes gegen jeden antraten, ging der erste Platz und Preis an die heimischen Spielerinnen Kirsten Christiansen und Marion Wieghorst, die Claudia Bartels aus Hannover und Ina Ketels (WTB) sowie Silke Strößinger aus Schwalbach und Anja Zunke auf die nächsten Plätze verweisen konnten.

Im Herren-Doppel mit zehn teilnehmenden Paaren überragten Marius Berg aus Bremen und sein Wyker Partner Julian Sternhagen. Beide gewannen das Endspiel gegen Michael Tegtmeier aus Köln und Christoph Zimmer aus Frankfurt mit 6:2 und 6:1. Den dritten Platz und Preis eroberten sich Matthias und Finn Frenzel aus Gifhorn, während sich Fernand Gloy und Lewin Kreuseler (WTB) den Sieg in der Nebenrunde sicherten.

Im Senioren-Doppel, wo es elf startende Teams gab, trumpften die Spitzenspieler des WTB-Teams „Herren 40“, Leif Both und Torsten Hartmann, überragend auf. Sie gewannen das Endspiel gegen die vielfachen Sieger Jan Sbresnny/Manfred Richter aus Hannover mit 6:0 und 6:0. Den dritten Platz erkämpften sich die Hannoveraner Andreas Hillmann und Ralf Storke, die sich im entscheidenden Spiel gegen Jörg Ehlers und Peter Mühle aus Garstedt mit 7:6 und 6:2 durchsetzten konnten. Und Nebenrundensieger wurden hier schließlich Magnus Nielsen (Langenhorn) und Carl Rörden (WTB).

Im Mixed „unter 40“ gewann der Bremer Marius Berg mit seiner erst elf Jahre alten und bereits ungemein spielstarken Tochter Mette das Finale gegen das WTB-Duo Leif Both/Phyllis Petersen mit 6:1 und 6:1. Mit dem gleichen klaren Ergebnis setzten sich Christoph und Caroline Zimmer aus Frankfurt im Spiel um den dritten Platz gegen Michael Tegtmeier (Köln) und Ricarda Nolden durch, während die Nebenrunde von Lewin Kreuseler und Gilda Petersen (WTB) gewonnen wurde.

Schließlich gab es im Mixed „über 40“ den Sieg der Favoriten Jan Sbresny/Heike Forthman aus Hannover, die Andreas Hillmann und dessen Schwester Claudia Bartels im Endspiel mit 7:6 und 6:0 bezwingen konnten. Dritte wurden Peter und Iris Mühlen aus Garstedt, die das Spiel um diesen Platz gegen Marianne Wächter und Joachim Schmeisser(Bad Oynhausen) mit 6:3, 6:7 und 10:7 gewinnen konnten, während der Sieg in der Nebenrunde an Bryen und Carmen Becker aus Hamburg ging.

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