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Insel-Bote

14. Dezember 2017 | 06:06 Uhr

Entscheidungen zu Gunsten des Dorfes

vom

shz.de von
erstellt am 14.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Alkersum | "Die Wahl eines Nachfolgers für den scheidenden Bürgermeister Karl-Heinz Juhl und eine gute Zusammenarbeit mit der neuen Gemeindevertretung" nennt Frerk Jensen, Spitzenkandidat der Alkersumer Wählergemeinschaft (AWG), als Priorität für die Zeit nach der Gemeindewahl am 26. Mai.

Elementare Voraussetzung für Jensen, der mit seinem politischen Engagement dafür steht, "Entscheidungen zu Gunsten des Dorfes zu treffen" und diese auch voranzutreiben, um anstehende Projekte in der kommenden Legislaturperiode erfolgreich umsetzen zu können. Die Sanierung der Straßen etwa, die in Alkersum ebenso wie in anderen Gemeinden dringend eine kosmetische Behandlung benötigen.

Auch eine Verbesserung der Parkplatz-Situation im Bereich des Museums Kunst der Westküste wird die künftige Gemeindevertretung beschäftigen, sowie die Sanierung der Spielplätze. Und dass die Dorfgemeinschaftshalle ausgebaut werden soll, ist angedacht. "Auf längere Sicht", so Jensen, werde sich die Gemeinde zudem mit der Schaffung eines Neubaugebietes beschäftigen.

Dem jetzigen Bürgermeister Juhl stellt Jensen ein gutes Zeugnis aus. Der hinterlasse keine Altlasten und habe "alle seine Projekte durchgezogen", nennt der Alkersumer Tischlermeister das Gewerbegebiet ebenso als Beispiel wie das Neubaugebiet und den Museumsbau. Und auch das "schnelle Internet" wurde in der Amtszeit Karl-Heinz Juhls auf den Weg gebracht, derzeit sind die Arbeiten für das Breitbandprojekt in vollem Gange.

Das Damoklesschwert Doppik und die damit verbundenen Abschreibungen, die nach Möglichkeit durch die Einnahmen der Gemeinde zu erwirtschaften sind, bereitet dem Spitzenkandidaten keine Sorgen. Knapp 100 000 Euro wurden, so hatten die Gemeindevertreter beschlossen, für die Tilgung eines Kredites in den Etat eingestellt. Mit der Folge, dass Alkersum frei von Darlehensverbindlichkeiten ist. Trotz des Jahresfehlbetrages habe die Gemeinde aufgrund der ausreichenden Gewerbesteuer einen ausgeglichenen Haushalt, so Jensen, "außerdem geben wir das Geld erst aus, wenn wir darüber verfügen, und nicht, wenn wir davon träumen".

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