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Insel-Bote

19. Oktober 2017 | 02:33 Uhr

Schulbau : Entscheidung wird vertagt

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Vor einem Votum über Sanierung oder Neubau der Eilun-Feer-Skuul benötigt der Amts-Finanzausschuss noch weitere Fakten. Für das Dach müssen auf jeden Fall noch 75000 Euro investiert werden.

von
erstellt am 14.Nov.2014 | 06:45 Uhr

Sanierung oder Neubau? Lange wurde diskutiert, um die Entscheidung dann doch zu vertagen. Der Haupt- und Finanzausschuss des Amtes sah sich in seiner jüngsten Sitzung noch nicht in der Lage, eine Empfehlung zur Zukunft der Eilun-Feer-Skuul abzugeben.

Im nichtöffentlichen Teil ihrer Sitzung hatten die Mitglieder sich mit dem Thema befasst. „Aber vor einer Entscheidung brauchen wir noch mehr Informationen über Größe und Standort eines Neubaus und darüber, wie sich die Kosten zu denen einer Sanierung verhalten“, fasste der Ausschuss-Vorsitzende Paul Raffelhüschen anschließend das Ergebnis zusammen.

Gemeinsam mit dem Architekten solle nun vor Ort und anhand detaillierter Zahlen darüber beraten werden, ob sich eine Sanierung des rund 40 Jahre alten Betongebäudes noch lohnt, oder ein Neubau eine sinnvolle Alternative darstellen könnte. „Das ist alles eine Frage des Geldes, da gibt es noch viele offene Punkte“, so Raffelhüschen.

Eine weitere Frage des Geldes hatte der Ausschuss zuvor im öffentlichen Teil der Sitzung bereits beantwortet: Die Mitglieder sprachen sich dafür aus, kurzfristig für die Eilun-Feer-Skuul noch einmal 75 000 Euro in die Hand zu nehmen, weil vom Dach Regenwasser in das Gebäude eindringt. Das Flachdach des Wyker Schulzentrums war zwar im Jahr 2010 neu isoliert und mit einer leichten Schräge versehen worden, aber die gleichzeitig verlegte Entwässerung war damals nicht angeschlossen worden – wohl weil für die Entwässerungsrohre neun aufwändige Kernbohrungen im Bereich der Klassenzimmer vorgenommen werden müssten. Mit der Folge, dass ständig einige Zentimeter Wasser mit einem Gewicht von mehreren Tonnen auf dem Dach stünden, berichtete Bauamtsleiter Ulrich Schlüter den Ausschuss-Mitgliedern.

„Ein Schildbürgerstreich“, schimpfte Amtsvorsteherin Heidi Braun, und auch die anderen Sitzungsteilnehmer kommentieten die Information mit Kopfschütteln.

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