führungswechsel : Ende des rotarischen Jahres

Übernahm das Amt von Kurt Tönissen (links): Freddie Flor.
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Übernahm das Amt von Kurt Tönissen (links): Freddie Flor.

Für Rotarier stets ein ganz besonderes Ereignis: Zur Jahresmitte erfolgt in allen Clubs der traditionelle Ämterwechsel. Die scheidenden Präsidenten lassen das vergangene Jahr Revue passieren und die „Neuen“ geben einen Ausblick auf die bevorstehenden Monate.

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07. Juli 2014, 19:45 Uhr

Für Rotarier stets ein ganz besonderes Ereignis: Zur Jahresmitte endet in allen Clubs das rotarische Jahr mit dem traditionellen Ämterwechsel. Die scheidenden Präsidenten lassen das vergangene Jahr Revue passieren und die „Neuen“ geben einen Ausblick auf die bevorstehenden Monate.

So gab Präsident Kurt Tönissen sein Amt bei frühsommerlichen Temperaturen auf der Norddorfer Hüttmannwiese in die Hände von Freddie Flor und damit einem Mitglied der ersten Stunde des Amrumer Clubs, der an diesem Abend sein fünfjähriges Bestehen feiern konnte.

Als einer der großen Planer, wenn es um die rotarischen Veranstaltungen auf Amrum geht, hat sich Präsident Flor für das kommende Jahr einiges vorgenommen. Zum festen Veranstaltungsplan wird wiederum die Künstlerausstellung im August und das Boßel-Event im Februar gehören. Nicht die einzigen Felder, auf denen die Rotarier präsent sind, die stets bemüht sind, insbesondere die Amrumer Jugend zu unterstützen. Erst kürzlich belohnten Sie den Fotokurs der Amrumer Schule, der die historischen Grabsteine auf dem Friedhof für die Erstellung von Postkarten kunstvoll fotografisch in Szene gesetzt hatte. Ob eine Schulsportwoche in Malente, neue Computer für den Klassenraum oder aber auch die Unterstützung für kulturelle Sehenswürdigkeiten wie Mühle oder eisenzeitliches Haus – Amrums Rotarier helfen überall dort, wo es der Insel dienlich ist und auch weit über diese Grenzen hinaus.

Dies können sich auch die Föhrer Freunde auf die Fahne schreiben. Sie hatten ihren Führungswechsel bereits einen Abend zuvor vollzogen. Hier übernahm Heiko Runge das Präsidentschaftsamt von Jürgen Poschmann. Zwei Inseln – ein rotarischer Gedanke, und so lag es nah, dass sich auch Amrumer Rotarier auf Föhr und Föhrer Rotarier auf Amrum einfanden. Entsprechend dem Motto „Light up Rotary – Lass Rotary leuchten“ forderte Heiko Runge seine Mitglieder auf, nicht nur Freude an der Club-Arbeit zu haben, sondern diese auch offen zu zeigen. Und auch Freddie Flor betonte: „Ich habe mir vorgenommen, Rotary hier etwas mehr Leuchtkraft zu geben.”

Dass die Clubs an einem Strang ziehen, zeigt die tatkräftige und finanzielle Unterstützung bei der Errichtung eines Palliativzimmers auf Föhr. Dieses Projekt lag den Clubmitgliedern beider Inseln im vergangenen Jahr ganz besonders am Herzen, so dass das Zimmer vor kurzem fertiggestellt werden konnte. Rotarische Freundschaft lässt sich eben auch durch die Nordsee nicht aufhalten. Den Beweis dafür hat Amrums Präsident bereits in Angriff genommen und ein gemeinsames Meeting im Watt zwischen Föhr und Amrum geplant.

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