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Süderende : Einwohner liebäugeln mit Nahwärme für das Föhrer Dorf

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Ein Blockheizkraftwerk im Föhrer Westen könnte als Projekt der Energiegenossenschaft reaslisiert werden. Das Interesse in der Gemeinde ist groß.

shz.de von
erstellt am 02.Apr.2015 | 17:15 Uhr

Die Idee ein Nahwärmenetz für Süderende aufzubauen, „spukt“ schon seit einiger Zeit in den Köpfen einiger Bewohner des Ortes. Dieser Impuls aus der Gemeinde stieß bei der noch recht jungen Energiegenossenschaft Föhr auf offene Ohren. Die Genossenschaft, in deren Beirat Süderendes Bürgermeister Christian Roeloffs sitzt, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Energiewende auf der Insel in die eigene Hand zu nehmen und unabhängig von den großen Energielieferanten zu werden.

Die Genossenschaft beauftragte deshalb eine Fachfirma mit einer ersten Einschätzung zur Machbarkeit dieses Vorhabens. Das Ergebnis ist durchaus positiv, wobei die positive Auswirkung solch eines Wärmenetzes durch eine Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes betont wird. Dieses Netz könnte mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW) betrieben werden, womit die einzelnen Haushalte ihre jeweiligen Heizanlagen abbauen könnten.

Gezeigt hat sich inzwischen, dass das Interesse der Süderender an solch einer Wärmeversorgung recht groß ist. Doch bevor das Projekt realisiert werden kann, gilt es noch eine ganze Reihe von Fragen zu klären, dazu gehören unter anderem der Standort solch einer Heizzentrale, der Verlauf der Leitungen und, was von besonderer Bedeutung ist, die Ermittlung der Zahl und Lage der Häuser, die dann tatsächlich an das Netz angeschlossen werden sollen. Von der Zahl der Nutzer der Nahwärme ist letztlich abhängig, wie hoch die Heizkosten werden. Nun sollen die Arbeiten an der Karte Süderendes, in der bereits die ersten Daten festgehalten sind, fortgesetzt und ausgebaut werden, und dann werden sicherlich noch mehr Informationen fließen, bevor es mit dem Nahwärmenetz endgültig ernst wird.


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