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Stammgäste : Einmal Urlaub auf Föhr – und dann immer wieder

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Tourismus GmbH ehrt langjährige Insel-Urlauber. Deren Kinder steuern das Reiseziel der Eltern auch schon gelegentlich an.

shz.de von
erstellt am 23.Sep.2013 | 23:45 Uhr

Föhr mach fit. Nicht nur darin sind sich das Ehepaar Marita und Karl-Heinz Geisler und Anneliese Felkenyer einig, sondern auch darin, dass Föhr immer wieder eine Reise wert ist. So wundert es nicht, dass die Geislers schon seit 1983 jedes Jahr im Spätsommer für zwei Wochen auf der Insel verweilen und somit für 30 Jahre Inseltreue ausgezeichnet wurden. Anneliese Felkenyer kommt sogar schon seit 1962 nach Föhr und – wegen ein paar Unterbrechungen – insgesamt auf 45 Jahre Inseltreue. Da es sie oft auch zweimal pro Jahr auf die Insel verschlägt, kommt sie allerdings auf sehr viel mehr Besuche, wie sie zu Recht ein bisschen stolz berichtet.

Zum ersten Mal ist sie auf nach Wyk gereist, um ihre Mutter zu besuchen, die zur Kur auf Föhr war, hat sich aber prompt in die Insel verliebt und ist so zum Stammgast geworden. Da es damals kaum Ferienwohnungen gab, hat sie zunächst Zimmer mit Frühstück gebucht, seit dreißig Jahren hat sie nun ihr Stammquartier am Sandwall. Sie genießt die entspannte Atmosphäre auf der Insel, liebt es auf der Terrasse zu sitzen und das Treiben am Strand zu beobachten, selbst am Strand zu spazieren oder auch baden zu gehen.

Übrigens reist Anneliese Felkenyer schon seit Jahren ganz bequem von Hamburg aus mit dem Taxi an. Dieser Service der Taxizentrale Hamburg ist für sie unschlagbar. Sie wird von zu Hause abgeholt und direkt bis vor die Fähre gefahren – ganz ohne Umsteigen, ohne Kofferschleppen und ohne Mühen.

Nicht so schön findet sie die Seiteneinstiege, die für sie einfach zu steil sind, aber mit ein wenig Durchsetzungsvermögen hat sie die „jungen Kerle“ von der Fähre immer dazu bewegen können, sie auch über das Parkdeck einsteigen zu lassen.

Marita und Karl-Heinz Geisler waren seinerzeit auf Empfehlung von Bekannten das erste Mal nach Föhr mitgefahren. Auch sie betonen die Entspannung, die mit der Fährüberfahrt beginnt, die gute Luft, das Spazieren am Strand inklusive dem Steinesammeln und die Fahrradtouren auf tollen Radwegen als festen Bestandteil ihres Urlaubs auf Föhr. Dies alles trage sehr dazu bei, dass Föhr eben fit macht. Genauso wichtig wie das Naturerlebnis Föhr sind ihnen aber auch die Besuche des Museums Kunst der Westküste, der örtlichen Gastronomie oder der Bummel über den Sandwall und die Strandpromenade.

Auch die Kinder der Geislers machen inzwischen hin und wieder Urlaub auf Föhr. „Nicht so schön sind der Wegfall des Fahrradbusses und die Fahrradfahrer auf dem Sandwall“, gibt es für Karl-Heinz Geisler an seinem Urlaunsort aber auch Kritikpunkte. Simon Albertsen von der Föhr Tourismus GmbH bedankte sich für die langjährige Inseltreue der Stammgäste und überreichte ihnen Bildbände, Urkunden und Blumensträuße.

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