Saitenweise : Eine musikalische Weltreise

Das Elbe-Saiten-Quartett spielte auf den Inseln vielseitige Literatur. Foto: kta
Das Elbe-Saiten-Quartett spielte auf den Inseln vielseitige Literatur. Foto: kta

Hanseatisches Gitarren-Quartett begeisterte das Publikum auf Amrum und Föhr.

Avatar_shz von
07. Juli 2008, 06:54 Uhr

Amrum/Föhr | Melodien von Hamburg über New York und von Spanien bis nach Südamerika präsentierte das "Elbe-Saiten-Quartett" bei Konzerten in Norddorf und Wyk. Hilke Billerbeck, Kirstin Stehnke, Jochen Buschmann und Frank Naruga haben sich vor vier Jahren zu dieser Formation zusammengefunden. Inspiriert durch den Hamburger Hafen, der mit seinen ein- und ausfahrenden Schiffen ein Tor zur Welt und der Vielfalt an Kulturen ist, hat das Gitarren-Quartett ein Programm aufgestellt, das viele unterschiedlich stilistische Musikrichtungen aufweist.

Stücke der Hamburger Komponisten Ralf Jarchow und Tilman Hübner begeisterten das Publikum genauso wie die Werke von George Gershwin, Raul Maldonado und Sebastiàn de Yradier, um nur einige zu nennen. Das Publikum wurde von spanischen Urlaubsklängen über südamerikanische Melodien bis zur Jazzmusik geführt. Tempo und Energie im Gitarrenspiel wurden von Präzision und Leidenschaft ergänzt. Die Melancholie, Tragik und der tiefe Schmerz des Tangos wird bei "Milonga triste" freigesetzt. Das Gitarrenspiel in diesem Stück verlieh den Zuhörern das Gefühl in einem anderen Land in einer anderen Zeit zu sein. Das abwechslungsreiche Programm enthielt auch Hamburger Shanty-Melodien, die es schafften ein bisschen Hafen-Gefühl herbeizuzaubern.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen