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Museum Kunst der Westküste : Eine kurzweilige lange Nacht

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Kunst, Musik und gute Laune: Neuer Besucherrekord bei der Alkersumer Kult-Veranstaltung.

shz.de von
erstellt am 02.Dez.2013 | 07:45 Uhr

„Es ist erstaunlich, welch große musikalische Vielfalt es auf dieser kleinen Insel gibt.“ Nicht nur Museumsdirektorin Ulrike Wolff-Thomsen war begeistert vom Programm der fünften Alkersumer Museumsnacht. Mit 850 Gästen verzeichnete die Veranstaltung einen neuen Besucherrekord. Längst ist die Museumsnacht fester Bestandteil des Föhrer Veranstaltungsprogramms in den Wintermonaten und zieht Jahr für Jahr mehr Insulaner nach Alkersum.

Betrieb herrschte denn auch den ganzen Abend in den Ausstellungssälen, vor allem aber da, wo gerade wieder etwas los war. Rund 200 Akteure von der Insel bestritten das Musikprgramm. Ob Männergesangverein oder Landfrauenchor, ob kleines Instrumentalensemble oder Musikschul-Bigband – die musikalische Bandbreite war beachtlich. Und so manche Akteurin schlüpfte an diesem Abend gleich in mehrere Rollen, war gerade noch mit den „Feer Ladies“ lila gewandet in Grethjens Gasthof aufgetreten, um dann schnell ins „kleine Schwarze“ zu springen und bei der A-capella-Gruppe „Ladies Room“ in der Ausstellung mitzuwirken. Oder von den „Feer Ladies“ im Affentempo zurück in den Gasthof zu hechten, um dort in der „Tidenhup Band“ zu blasen.

Musikgenuss, Kunstgenuss und jede Menge Zeit für einen Schnack mit all den vielen Bekannten, die es ebenfalls ins Museum gezogen hatte – auch in diesem Jahr saßen viele Besucher noch lange im Gasthof zusammen, als in den Ausstellungsräumen schon längst das Licht ausgeknipst worden war.

Auch viele kleine Museumsnacht-Besucher hielten den ganzen langen Abend durch. Kein Wunder, gab es doch auch für sie viel zu tun und zu entdecken.

Passend zur Ausstellung mit Scherenschnitten des dänischen Märchendichters Hans Christian Andersen hatte die neue Museumspädagogin Jennifer Koether, seit Anfang November in Amt und Würden, mit einem abwechslungsreichen Programm ihren Einstand gegeben. Da konnten Kinder und Erwachsene selbst Scherenschnitt-Porträts anfertigen. Und neben ihrer Werkstatt hatte Koether ein Märchenzimmer eingerichtet, in dem den ganzen Abend im Wechsel zwei Schattenspiele aufgeführt wurden. In der etwas anderen Liebesgeschichte „Der König sucht eine Frau“ haben die Hexe und der König zueinandergefunden und auch in „Der naschhafte Drache“ ging es um Liebe – nämlich die Liebe zu Schokolade. Zum Einsatz kam ein Ensemble französischer Schattenspielfiguren und heimischer Darsteller aus der Werkstatt der Museumspädagogik.

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